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Eindämmung von HIV/Aids in der DR Kongo

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    Im Kongo sind laut UNAIDS etwa vier Prozent der Bevölkerung mit HIV infiziert. Es fehlt an Wissen über die Krankheit und Möglichkeiten, um sich vor ihr zu schützen.
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    Im Vorgängerprojekt konnte action medeor gemeinsam mit lokalen Partnern vier HIV-Beratungs- und Testzentren errichten.
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    Nun liegt der Fokus auf Aufklärung, Sensibilisierung und Beratung. Zudem können die Menschen sich freiwillig testen lassen.
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    Auch die Verbesserung der sanitären Versorgung, einkommensschaffende Maßnahmen und die psychosoziale Betreuung erkrankter Menschen sind Teil des Projekts.

Im Kongo sind laut UNAIDS etwa vier Prozent der Bevölkerung mit HIV infiziert. Die Flüchtlingsbewegungen und die Gewalt des Bürgerkrieges haben zur Verbreitung des Virus beigetragen. Es fehlt eklatant an Wissen über die Krankheit und Kenntnis der Möglichkeiten, sich vor einer Infektion zu schützen.

Gemäß der Armutsbekämpfungsstrategie (DSRP) der Provinz Süd-Kivu beträgt der Armutsindex für die Region sogar 84,68%, eine der höchsten Raten des Landes.
Nachdem action medeor zusammen mit dem Projektpartner APED bislang vier HIV-Beratungs- und Testzentren in der Region Kalehe einrichten konnte, unterstützt das neue Projekt die Ausweitung der HIV Bekämpfung in drei Gesundheitszonen (Kalehe, Bunyakiri und Minova) durch Aufklärung insbesondere von Jugendlichen und Schwangeren und das Testen auf HIV/Aids mit der entsprechenden Beratung.

In den drei Gesundheitszonen Bunyakiri, Minova und Kalehe wird das Bewusstsein der Menschen für HIV/AIDS gefördert, ihnen die Möglichkeit gegeben, ihren serologischen Status festzustellen und die sozio-ökonomische Situation von HIV-Betroffenen verbessert. Somit kann sich die Bevölkerung gegen eine weitere Ausbreitung der Krankheit schützen.
Die geplanten Maßnahmen umfassen Aufklärungen auf Gemeindeebene, die Einrichtung des Angebots von Beratung und Testen auf HIV an 15 HIV-Testzentren, die Förderung und Begleitung von Maßnahmen der Vermeidung der Übertragung des HI-Virus von der Mutter auf das Kind, Einkommensschaffende Maßnahmen für HIV-Betroffene sowie Verbesserung der sanitären Versorgung.

Projektinformationen

Projektinhalt
Förderung des Bewusstseins für HIV/AIDS, Eindämmung von HIV/Aids
Zielgruppe
Etwa 100.000 Bewohner des Projektgebiets, vor allem von HIV betroffene Menschen, Frauen und Mädchen im gebärfähigen Alter, Opfer sexueller Gewalt, AIDS-Waisen, Kinder und Jugendliche
Projektgebiet
Bunyakiri, Minova und Kalehe
Projektbeschreibung
Beratung und freiwilliges Testen
PTME – Vermeidung der HIV-Übertragung von Mutter zu Kind
Aufklärung und Sensibilisierung
Trainingsmaßnahmen
Verbesserung der sanitären Versorgung
Einkommensschaffende Maßnahmen
Unterstützung des Schulbesuchs von Kindern
Psychosoziale Betreuung und Pflege von mit HIV/AIDS betroffenen Menschen und Opfern von Vergewaltigung
Projektlaufzeit
November 2013 – Oktober 2016
Projektvolumen
544.994 €
Projektförderer
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Projektnummer
6000154
Projektverantwortlicher
Emmanuel Limi