Uganda

Frauen aus Uganda werden im Rahmen der mobilen Gesundheitsversorgung vom Village Health Team beraten.

Frauen aus Uganda werden im Rahmen der mobilen Gesundheitsversorgung vom Village Health Team beraten. © action medeor

Auch wenn sich das Land stabilisiert und die Wirtschaft erholt, stellen Diskriminierung und Lücken im Gesundheitssystem noch große Probleme dar.

Das Land der Gegensätze blickt voller Hoffnung in die Zukunft

action medeo KarteUgandaIn Uganda leben über 40 Völker zusammen – alle haben eine eigene Sprache, Kultur und Bräuche, teilweise sogar eigene Religionen. Dieser großartigen ethnischen und sprachlichen Vielfalt stehen immer noch schwere Menschenrechtsverletzungen entgegen. So werden homosexuelle Menschen in Uganda politisch und gesetzlich verfolgt, sie müssen mit jahrelangen Haftstrafen rechnen. Die Verwicklung der aktuellen Regierung in interne militärische Auseinandersetzungen mit den Nachbarländern spitze die Lage weiter zu und Korruption gilt weiterhin als das größte Hindernis auf dem Weg zu mehr Wohlstand. Dennoch erholt sich das Land in Zentralafrika langsam. Die Wirtschaft prosperiert und die Konflikte beruhigen sich. Der Süden des Landes ist inzwischen ein beliebtes Reiseziel für Touristen aus aller Welt.

HIV/AIDS wird offen thematisiert

Das unterstützt auch die Haltung Ugandas gegenüber HIV/AIDS. Früh setzte der Staat auf Aufklärungskampagnen und diskutierte die Thematik offen. Aktuell leben in Uganda 36 Millionen Menschen, über sieben Prozent davon mit dem HIV-Virus. Diese hohe Krankheitsrate führt dazu, dass jedes fünfte Kind ein Aidswaise ist und die Großelterngeneration sich oftmals um die Kinder kümmern. action medeor hat die wichtige Rolle der Großmütter erkannt und kämpft in einem Projekt zusammen mit der lokalen Partnerorganisation Phoebe Education Fund for HIV/AIDS Orphans (PEFO) gegen die Armut und schlechte Gesundheit.

Medikamente machen Hilfe erst möglich

Darüber hinaus werden für alle diese Projekte qualitativ hochwertige Medikamente benötigt. Von staatlicher Seite können sie oft nicht ausreichend zur Verfügung gestellt werden, sodass Medikamentenhilfe unabdingbar wird. Mit den richtigen Arzneimitteln und Medizingeräten können die Ärzte dann die häufig tödlichen Krankheiten behandeln und den Menschen in Uganda ein Stück weit Lebensqualität zurück schenken. Um direkte Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten, liegt action medeor besonders die Förderung der lokalen Arzneimittelproduktion vor Ort am Herzen.

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Basisgesundheit Verbesserung der Gesundheitsversorgung von Großmüttern in Uganda

In Uganda leben 36 Millionen Menschen, über sieben Prozent davon mit dem HI-Virus. Diese hohe Krankheitsrate führt dazu, dass jedes fünfte Kind ein Aidswaise ist. Wo die Elterngeneration fehlt, ist die Rolle der Großmütter umso wichtiger, oftmals kümmern sie sich um die Kinder. Besonders in ländlichen Gebieten Ugandas leben die Großmütter oftmals in Armut und schlechter Gesundheit, häufig unbeachtet von Entwicklungsprogrammen und internationaler Hilfe.

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