Südsudan

Schätzungsweise rund 250.000 Kinder im Südsudan schweben aufgrund einer Mangelernährung in Lebensgefahr.

Schätzungsweise rund 250.000 Kinder im Südsudan schweben aufgrund einer Mangelernährung in Lebensgefahr. © action medeor

Im Südsudan droht erneut der Ausbruch einer landesübergreifenden Hungersnot.

Der Südsudan – ein Land geprägt von Krieg und Gewalt

Der Südsudan ist ein seit Juli 2011 vom Sudan unabhängiger Staat, der im Osten Afrikas liegt. Die Republik hat 11,3 Millionen Einwohner, wovon über 500.000 in der Hauptstadt Juba leben. Neben der einzigen offiziellen Amts- und Unterrichtssprache Englisch werden alle einheimischen Sprachen wie zum Beispiel Juba-Arabisch als Landessprachen akzeptiert. Die Mehrzahl der Bevölkerung gehört dem Christentum an – lokale Religionen und der Islam sind aber ebenfalls vertreten. Die Geschichte des Landes wird schon seit über 60 Jahren von Kriegen, Konflikten und Gewalt bestimmt - Leidtragende sind seither die Bevölkerung des Südsudan.

Aktuelle Lage im Südsudan: anhaltender Bürgerkrieg fordert Krankheiten, Hunger und Flucht

Seit im Dezember 2013 – nur knapp 2 Jahre nach der Erklärung der Unabhängigkeit - ein Krieg um Rohstoffe und Macht im Land ausbrach bleibt die Lage im Südsudan besorgniserregend. Dem Konflikt zwischen Soldaten des Präsidenten Kiir und des ehemaligen Vizepräsidenten Machar fielen zehntausende Menschen zum Opfer, weitere drei Millionen sind auf der Flucht und werden tagtäglich mit bewaffneten Kämpfen und Gewalt konfrontiert. Auf Hilfe der Regierung können die Opfer nicht hoffen. Nach der Unterzeichnung eines Friedensabkommens durch die Konfliktparteien im August 2015 kommt es im Juli 2016 zu erneuten Gewaltausbrüchen. Ein Zeitpunkt der verheerende Folgen birgt: Viele Felder können aufgrund der Kämpfe nicht bepflanzt werden – dringend benötigte Einnahmen bleiben aus und die Preise für Nahrungsmittel steigen ins Unermessliche. Einmalmehr droht dem Land eine grausame Hungersnot. Die unzähligen Flüchtlinge finden auf der Suche nach Schutz in Flüchtlingscamps oft ebenfalls nur einen Mangel an Nahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser und geeigneten Schlafplätzen vor. Knapp sechs Millionen Personen sind laut Angaben von UN OCHA im Jahr 2017 auf Unterstützung angewiesen.

action medeor leistet Medikamentenhilfe im Südsudan

Auf die Hilfe und Unterstützung seitens der Politik können die Menschen im Südsudan nicht hoffen. Umso mehr Bedeutung gewinnt an dieser Stelle die Arbeit von action medeor im Kampf gegen die humanitäre Notlage im Südsudan. In Kooperation mit dem Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ sendet action medeor anlässlich der äußerst ernstzunehmenden Lage eine Hilfssendung mit Medikamenten und medizinischem Equipment mit einem Gewicht von rund zwei Tonnen in Richtung Ostafrika. Diese sollen unter anderem in den zahlreichen überfüllten Flüchtlingslagern zum Einsatz kommen.

Unterstützen Sie die Arbeit von action medeor im Südsudan

Um auch weiterhin humanitäre Hilfe im Südsudan leisten zu können, sind wir auf dauerhafte, verlässliche Spenden angewiesen. Als Notapotheke der Welt ermöglicht action medeor den Zugang zu dringend benötigten Medikamenten und medizinischem Equipment während der anhalten Krise in dem ostafrikanischen Land. Ihre Spende hilft uns dabei auch weiterhin sowohl schnelle Nothilfe zu leisten als auch das Leben der bedürftigen Menschen mit langfristigen Projekten dauerhaft zu stärken.
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