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Wiederaufbau und medizinische Hilfe nach Hurrikan Matthew in Haiti

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    Wasser- und Schlammmassen in Folge von Hurrikan Matthew verursachten weitreichende Zerstörungen in Lamardelle.
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    Im Rahmen des Nothilfeprojektes wurde eine stabile Schutzmauer um die Klinik des Partners FEJ errichtet.
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    Großer Andrang in der Klinik: um alle Patienten behandeln zu können, wurden kurzfristig zustätzliche Medikamente und therapeutische Nahrungsmittel beschafft.

Im Herbst 2016 verwüstete Hurrikan Matthew weite Landesteile Haitis. Auch in der ländlichen Gemeinde Lamardelle, Department Quest, wurden durch Überschwemmungen viele Häuser und Felder zerstört.

Bereits seit 2011 ist action medeor gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation Fondation Enfant Jesus (FEJ) in Lamaradelle aktiv. Die gemeinsamen Aktivitäten umfassten unter anderem den Aufbau einer Gesundheitsstation nach dem schweren Erdbeben im Jahr 2010, die bis heute weiter betrieben und durch action medeor unterstützt wird.

Auch die Klinik von FEJ und die umliegende Projektregion waren von den Auswirkungen von Hurrikan Matthew betroffen. Gemeinsam leisteten action medeor und FEJ Soforthilfe.

Schäden an Gesundheitsstation

Die durch den Hurrikan verursachten Wasser- und Schlammmassen hinterließen massive Schäden an der Außenmauer der Gesundheitsstation. Um die Klinik möglichst bald wieder vor externen Einflüssen wie Wasser- und Schlammmassen, aber auch vor Übergriffen schützen zu können, wurde im Rahmen des Nothilfeprojekts eine 4,5 Meter hohe und besonders stabile Erdstützmauer um die Gesundheitsstation herum gebaut. Alle Baumaßnahmen konnten im Februar 2017 erfolgreich abgeschlossen werden.

Außerdem wurde eine zügige lokale Beschaffung benötigter Medikamente und therapeutischer Fertignahrungsmittel organisiert, um den erhöhten Bedarf in Folge des Hurrikans decken zu können.

Latrinenbau zur Verhinderung von wasserinduzierten Krankheiten

Im Zuge des Hurrikans wurden die Latrinen in der Gemeinde Lamardelle beschädigt oder durch die Schlammmassen komplett zerstört. Die Folge ist ein erhöhtes Risiko für Krankheiten durch offene Defäkation und verschmutztes Wasser. Eine wichtige Maßnahme im Projekt ist daher der Bau von ca. 28 Trocken-/Komposttoiletten für insgesamt ca. 60 Familien. Parallel dazu erhalten die Familien Sensibilisierungsschulungen in der Nutzung der Latrinen und zur allgemeinen Gesundheitshygiene.

Die Maßnahmen werden in Kooperation Aktion Deutschland Hilft und der ADH-Mitgliedsorganisation Zentrale Wohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) durchgeführt.

Projektinformationen

Projektinhalt
Medizinische Hilfe und Wiederaufbau nach Hurrikane Matthew in Lamardelle, Haiti
Zielgruppe
ca. 25 schwangere Frauen und ca. 200 unterernährte Kinder in der Gemeinde Lamardelle, 100 Familien (ca. 500 Personen) der Gemeinde Lamardelle, die die Gemeinschaftslatrinen nutzen werden
Projektgebiet
Lamardelle, Haiti
Projektbeschreibung
Versorgung mit Medikamenten und Ready-To-Use-Therapeutic Food
Bau einer Erdstützmauer um die Gesundheitsstation
Latrinenbau und Sensibilisierungsschulungen
Projektlaufzeit
Dezember 2016 – August 2018
Projektvolumen
134.002,97 Euro
Partner
Fondation Enfant Jesus (FEJ)
Projektförderer
Aktion Deutschland Hilft (ADH) und Zentrale Wohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST)
Projektnummer
6100126
Projektverantwortlicher
Sophie Hövelmann
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