Ausstellung „Globale
Gesundheit beginnt bei uns”

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Erklärfilm „Globale Gesundheit beginnt bei uns”

Termine der Ausstellung

Jede Eröffnung beinhaltet einen Programmpunkt, bei dem tiefer auf das Thema „Globale Gesundheit” eingegangen wird. Der Eintritt ist frei und es gibt einen kleinen Imbiss. Um Anmeldung wird gebeten (02156/9788175 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Mönchengladbach

Eröffnung: 25.10.2018, 19:30 Uhr
Dauer: 25.10.2018 – 08.11.2018
Evangelische Hauptkirche
Hauptstraße 90
41236 Mönchengladbach-Rheydt

München

Eröffnung: 15.11.2018, 11 Uhr
Dauer: 15.11.2018 – 28.11.2018
Rathaus Haar
Bahnhofstr. 7
85540 Haar

Herzogenrath

Eröffnung: 30.11.2018, 11 Uhr
Dauer: 29.11.2018 – 7.12.2018
Nell-Breuning Haus
Wiesenstr. 17
52134 Herzogenrath

Viersen

Eröffnung: 13.12.2018, 11 Uhr
Dauer: 13.12.2018 – 20.12.2018
Kreistag Viersen
Rathausmarkt 3
41747 Viersen

Magdeburg

Eröffnung: 04.12.2018, 16 Uhr
Dauer: 04.12.2018 – 20.12.2018
Konferenzetage im Katharinenturm
Breiter Weg 31
39104 Magdeburg

Agenda 2030

2015 einigten sich die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung auf die Agenda 2030. Darin enthalten sind 17 Ziele für Nachhaltigkeit (Sustainable Development Goals, kurz: SDG), zu deren Verwirklichung Politik und Zivilgesellschaft diese als ganzheitliches Konzept verstehen und konsequent umsetzen müssen. Um die Bedeutung des dritten Ziels „Gesundheit und Wohlergehen” zu verdeutlichen, hat action medeor eine Ausstellung konzipiert.

SGD 3

SGD 3: Gesundheit und Wohlbefinden aller Menschen fördern

Obwohl sich die Gesundheitssituation in vielen Ländern verbessert, müssen wir damit rechnen, dass Epidemien häufiger werden und so Störungen in lokalen Gesundheitssystemen schnell zu globalen Gesundheitskatastrophen führen können. Die Gründe dafür sind vielfältig.

Die Zunahme von Mastbetrieben führt zu einem höheren Risiko für die Entstehung von Viren, die sich durch die unmittelbare Nähe zum Menschen leicht auf diesen übertragen können. 

Auch der Klimawandel spielt eine wichtige Rolle. Der Planet wird durch den Ausstoß von Treibhausgasen immer wärmer. Deshalb muss langfristig damit gerechnet werden, dass sogenannte tropische Krankheiten auch in Europa auftreten können.

 

 Ebola: Herausforderung für die Weltgemeinschaft

Ins Bewusstsein rückte das Thema Gesundheit im Jahre 2014, als in mehreren westafrikanischen Ländern die bis dahin größte Ebola-Epidemie, ausbrach. Die Gesundheitssysteme in Guinea, Sierra Leone und Liberia waren dem Virus nicht gewachsen. Deutlich wurde, dass lokale Epidemien zu globalen Gesundheitskatastrophen führen können und deshalb vielmehr in Gesundheitssysteme investiert werden muss.

Welche Maßnahmen wurden getroffen?
- Impfungen
- Quarantäne
- Humanitäre Hilfe

Folgen der Ebola-Epidemie: 
- 28.639 Infizierte (v.a. medizinisches Personal) 
- 11.316 Todesfälle
- Spätfolgen (Schlaganfälle, Sehstörungen, Depressionen)

Hilfe durch action medeor

Zur Eindämmung der Ebola-Epidemie in Liberia baute action medeor mit Hilfe von lokalen Partnern zwei Isolierzelte auf. Die Infizierten konnten somit bestmöglich und mit geringerem Ansteckungsrisiko behandelt werden. Nach Ende der akuten Ebola-Epidemie dienen die Zelte nun als Operationssäle.

Um die durch Ebola geschwächte Gesundheitsinfrastruktur in Sierra Leone zu stärken gründete action medeor eine Hebammenschule. In Zusammenarbeit mit den lokalen Partnern werden Schülerinnen und Schüler innerhalb von zwei Jahren zu Geburtshelferinnen und -helfern ausgebildet.

Um auch weiterhin medizinische Hilfe leisten zu können, ist action medeor auf Spenden angewiesen. Unterstützen Sie uns gerne mit einem Beitrag.

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Aus Erfahrung lernen

 

Der Ebola Ausbruch hat verdeutlicht, dass Maßnahmen getroffen werden müssen, um eine solch schnelle Ausbreitung zukünftig schneller eindämmen zu können. Die G7* Staaten entwickelten deshalb einen Sechs-Punkte-Plan um internationale Krisen im Gesundheitssektor besser zu bewältigen.

Sechs-Punkte-Plan:

1. Errichtung eines Pools an Medizinerinnen und Medizinern, die im Notfall schnell mobilisiert werden können, die sogenannten „white helmets“.
2. Sicherstellung der Verfügbarkeit von ausreichend Ausrüstung zum schnellen Transport in die betroffenen Gebiete.
3. Gründung eines internationalen Fonds, damit im Notfall genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen.
4. Anpassung der Organisationsstruktur der Vereinten Nationen an globale Herausforderungen durch Epidemien.
5. Stärkung der Gesundheitssysteme aller Länder.
6. Schaffung zusätzlicher Anreize für Forschung und Entwicklung von Impfstoffen für vernachlässigte Krankheiten.

Podcast „Gloable Gesundheit beginnt bei uns”

Gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundsministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.action medeor landingpage globale gesundheit bmz
Für den Inhalt dieser Publikation ist allein das Deutsche Medikamenten-Hilfswerk action medeor e.V. verantwortlich; die hier dargestellten Positionen geben nicht den Standpunkt von Engagement Global und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung wieder.
action medeor e.V. ist als gemeinnützige Organisation beim Amtsgericht Krefeld registriert (Vereinsregisternummer: 3516) und von der Körperschaft- sowie Gewerbesteuer gem. §5 I 9 KStg. unter der Steuernummer (115/5756/0401) befreit.

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