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Spenden bewegt Sudan: Ein Krankenhaus am Limit

© action medeor

Bürgerkrieg, humanitäre Krise, Millionen Binnenflüchtlinge: Die Not wächst auch im Mother of Mercy Hospital spürbar.

Der brutale Krieg im Sudan nimmt kein Ende und fordert immer mehr Opfer in der Zivilbevölkerung. Vielen bleibt nur die Flucht in die weniger betroffenen Regionen. Die Nuba-Berge, eine arme Region, die bis vor wenigen Jahren selbst im Mittelpunkt eines blutigen Konflikts stand, beherbergt nun Hunderttausende Binnengeflüchte. Dadurch verschärft sich die humanitäre Lage in den Nuba-Bergen. Es fehlt an Nahrung und der Bedarf an medizinischer Behandlung übersteigt die Kapazitäten der wenigen noch operierenden Gesundheitsstationen bei Weitem.

Das Mother of Mercy Hospital ist das wichtigste Krankenhaus der Region

Trotz aller aktuellen Probleme halten Dr. Catena und sein medinzinisches Team den Betrieb in ihrem Krankenhaus aufrecht. Ob Geburtshilfe, Zahnmedizin, Malaria, Lepra oder Verletzungen durch Landminen: Das Mother of Mercy ist potenzielle Anlaufstelle für rund zwei Millionen Menschen. Viele Behandlungen oder Operationen erhalten Notleidende nur hier. Dr. Catena und sein Team versorgen jeden Tag 500 stationäre und 200 ambulante Patient:innen.

Es fehlen Medikamente und Verbrauchsgüter

Vor wenigen Wochen wurde die 40-jährige Saida stark blutend eingeliefert. Sie hatte ihren kranken Schwiegersohn auf der Reise zum Krankenhaus begleitet, als sie unterwegs selbst stürzte und sich schwer am Bein verletzte. Im Krankenhaus bekam sie eine lebensrettende Bluttransfusion und ihr Bein konnte erfolgreich operiert werden. Damit Menschen wie Saida überleben können, ist das Krankenhaus dringend auf medizinische Hilfsgüter angewiesen. „Das Schlimmste ist, wenn Menschen sterben, weil uns Antibiotika oder Verbände fehlen“, berichtet Catena. Situationen wie diese drohen in den kommenden Monaten immer häufiger.

Derzeit bereitet action medeor eine Hilfslieferung an das Mother of Mercy Hospital vor. Mit Ihrer Spende unterstützen Sie uns dabei, weltweit lebensrettende Gesundheitshilfe zu leisten!

So hilft Ihre Spende:

30 Euro reichen z. B., um 150 Verletzte mit Verbänden zu versorgen.
Jetzt einmalig 30 Euro spenden

60 Euro sind genug, um 70 Menschen mit Antibiotika zu behandeln.
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275 Euro ermöglichen z. B. die Anschaffung eines dringend benötigten Rollstuhls.
Jetzt einmalig 275 Euro spenden



Bedarfsgerechte Hilfe

„Ich unterstütze action medeor schon, seit ich vor Jahrzehnten in Afrika auf ihre Medikamente gestoßen bin – dort wo sonst unbrauchbare Arzneimittelspenden auf ihre Entsorgung warteten, gab es von action medeor bezahlbare Medizin für die Menschen, die sie brauchten.“
Ulrich von der Linde, Spender