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Ahrtal: Die Wunden heilen – langsam

Kinder in der Tanzstunde im Ahrtal

Der Fantasie sind bekanntlich keine Grenzen gesetzt. Und so verwandeln sich die Mädchen in Claudia Olefs Tanzgruppe manchmal in Feen, die die braune Brühe auf den Straßen einfach wegzaubern. „Das Tanzen verschafft den Kindern Freiräume, die sie mit ihrer Fantasie füllen“, weiß Tanzpädagogin Olef. Gemeinsam mit action medeor hat sie darum ein Angebot entwickelt, das den Vier- bis Zwölfjährigen die Flutkatastrophe für kurze Zeit vergessen hilft.

Nach der Flut wurde action medeor zum allerersten Mal im eigenen Land tätig. Mit Containeranlagen in Rech und Kalenborn schuf action medeor Räume für Beratungen, Gruppentreffen und eine vom Hochwasser zerstörte Arztpraxis. Auch die Apotheke von Inge Göttling zog vorübergehend ein. Sie ist sicher: „Ohne diese Hilfe wäre das Ahrtal, was die medizinische Versorgung angeht, verwaist.“ In einem weiteren Container fand die Sozialstation Adenau-Altenahr eine neue Bleibe. „action medeor hat uns unheimlich geholfen“, resümierte Leiter Uwe Szymanski am Jahrestag der Katastrophe. „Das Fahrzeug, mit dem wir wieder zu den Patienten fahren können, die Container, die Ausstattung – all das hilft den Menschen sehr.“

Jemen: Sichere Ankunft trotz Piraten

Pakete werden im Jemen vom LKW entladen

Seit Anfang April gilt im Jemen eine Waffenruhe – nach sieben Jahren blutigen Bürgerkriegs, bei dem 150.000 Menschen ihr Leben verloren. Doch in weiten Teilen des Landes fehlen Medikamente, Nahrung und Trinkwasser. Darum war die Freude groß, als im Juli Medikamente und medizinisches Verbrauchsmaterial im Wert von mehr als 200.000 Euro sicher ihr Ziel erreichten. „Wir haben die Lieferung erhalten und an die Frauenklinik weitergeleitet“, meldeten unsere Partner vom Internationalen Blauen Halbmond. Der letzte Teil der Reise verlief durch den immer wieder von Piraten attackierten Golf von Aden.

Malawi und Tansania: Medizintechnik bringt Gesundheit

Medizintechnik-Team in einem Krankenhaus in Tansania

70 Prozent aller medizinischen Geräte in Subsahara-Afrika funktionieren nicht. Meist fehlt es an Personal für Bedienung, Wartung und Reparatur oder wichtigem Zubehör zum Betrieb der Geräte. „Viele Geräte entsprechen nicht dem Bedarf“, erklärt Jacqueline Dzidzi, Mitarbeiterin bei action medeor Malawi. „Sie sind zum Beispiel nicht robust genug.“ Im Montfort-Krankenhaus im Süden des Landes hat die Medizintechnikerin die veraltete OP-Einrichtung komplett erneuert und das medizinische Personal in der Anwendung geschult. 

Techniktraining für Klinikpersonal

Um den Mangel an Fachwissen zu beheben, hat action medeor in Kibaha (Tansania) und Blantyre (Malawi) zwei Trainingszentren eröffnet. Dort sollen bis 2023 500 Krankenhausmitarbeitende im Umgang mit Narkosegeräten, Sauerstoffkonzentratoren und Co. fortgebildet werden. Bislang beendeten 116 Fachkräfte die Weiterbildung.

Reparatur per Video

Solange Medizintechniker fehlen, helfen Expertinnen wie Jacqueline Dzidzi per Video-Anruf, statt weite Wege durch Schlamm und Schotter mit dem Motorrad zurückzulegen. Ob korrekte Nutzung, Reparatur oder Wartung medizinischer Geräte – die Medizintechniker:innen von action medeor in Malawi und Tansania sind per Smartphone zur Stelle. Der Service ist für die teilnehmenden Kliniken kostenfrei!

DANKE!

Vielen Dank, dass Sie sich gemeinsam mit action medeor für die Gesundheit von Menschen in aller Welt stark machen! Ihre Spende ermöglicht Hilfe, die Leben rettet. Wenn Sie regelmäßig per Dauerauftrag oder Lastschrift spenden, spart action medeor Verwaltungskosten. So wird unsere Hilfe noch effizienter!

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Wenn Hilfe ankommt

„Wenn wir von unseren Partnern die Rückmeldung bekommen, dass die Pakete sicher angekommen sind, macht mich das stolz. Zu hören, dass die Arbeit, die für mich so alltäglich ist, für viele Menschen einen großen Unterschied macht, ist ein tolles Gefühl.”
Marc Hitz, Mitarbeiter im Medikamentenlager


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