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Spenden bewegt Humanitäre Krise im Südsudan

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Seit Jahren ist action medeor an der Seite der Menschen im Südsudan. Unterstützen Sie unsere medizinische Hilfe mit einer Spende.

Schrecken ohne Ende?

Seit dem Friedensabkommen 2018 wurde es in den Nachrichten stiller um den kriegsgeschüttelten Südsudan. Dabei haben anhaltende Konflikte, Wetterkatastrophen und die Corona-Pandemie tiefe Spuren hinterlassen: Die Menschen im Südsudan – darunter zahlreiche Binnenvertriebene – erleben die schlimmste humanitäre Krise seit 2011. Zwei Drittel leben ohne gesicherte Mahlzeit, Hunderttausende Kinder sind mangelernährt. Dem wenigen medizinischen Personal im Land fehlen die Mittel, um Kranke und Verletzte ausreichend zu versorgen. action medeor hat das Leid der Menschen nicht vergessen und ist bis heute mit lokalen Partnern in der Region um Wau und die Hauptstadt Juba im Einsatz.

Helfen unter erschwerten Bedingungen

Unbefestigte Straßen und Landepisten sowie Überschwemmungen – Hilfslieferungen in den Südsudan sind herausfordernd. „Doch davon lassen wir uns nicht abhalten! Gemeinsam mit unseren lokalen Partnern bringen wir Hilfe zu den Notleidenden vor Ort“, erklärt André Grulke.

Hand in Hand gegen Hunger und Krankheit

Wenn Kinderlachen das Gelände der Salesianer Don Boscos in Gumbo erfüllt, freut sich Pater Shyjan: „Normalität in unnormalen Zeiten – das tut den Kindern gut.“ Als Leiter des Flüchtlingscamps kümmert er sich seit vielen Jahren aufopferungsvoll um Notleidende in der Region. Neben der Zuflucht im Camp bieten die Salesianer Don Boscos Bedürftigen in mehreren Gesundheitseinrichtungen kostenfreie medizinische Hilfe. Doch die Mittel sind begrenzt und die Not ist groß. Regelmäßig erkranken Menschen durch verschmutztes Trinkwasser, das nach den immer extremeren Dürren sowie Überschwemmungen zur Regenzeit zurückbleibt. Durch den Mangel an Medikamenten und medizinischem Material können selbst leicht behandelbare Krankheiten im Südsudan schnell tödlich enden. Besonders die vielen mangel- und unterernährten Kinder sind gefährdet, weil ihr Immunsystem ohnehin stark geschwächt ist.

Bis heute an der Seite der Helfenden

action medeor arbeitet schon seit vielen Jahren mit vertrauensvollen Partnern im Südsudan wie der Don Bosco Ordensgemeinschaft zusammen. Im März sendeten wir eine große Hilfslieferung mit Medikamenten und medizinischem Verbrauchsmaterial an verschiedene Don Bosco Gesundheitsstationen und Krankenhäuser im Land. Doch weil der Bedarf so groß ist, werden die Vorräte schnell verbraucht sein. Auch unsere anderen Partner im Südsudan wie die Diözese Wau hoffen auf weitere Unterstützung. Deswegen wollen wir schon bald erneut Lieferungen in den Südsudan senden.

So wirkt ihre Spende

30 Euro reichen, um 30 an Malaria erkrankte Kinder zu behandeln.
Jetzt einmalig 30 Euro spenden

Mit 55 Euro finanzieren Sie einem unterernährten Kind über sechs Wochen therapeutische Nahrung, mit der es zu Kräften kommen kann.
Jetzt einmalig 55 Euro spenden

120 Euro kosten Antibiotika, um 25 Kinder mit einer Lungenentzündung zu behandeln.
Jetzt einmalig 120 Euro spenden

 



© Andreas Bischoff
© Andreas Bischoff

Direkt in der Nachbarschaft

„Das Konzept der Notapotheke der Welt hat mich angesprochen – gepaart mit dem transparenten Umgang mit Spenden. Toll, so eine Organisation direkt in der Nachbarschaft zu haben.“

Christof Legde, Spender aus Krefeld

© Andreas Bischoff

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