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Spenden bewegt Ein Medizintechniker für alle Fälle

Amiri (2.v.r.) und sein Team in einem Krankenhaus in Tansania.

Amiri (2.v.r.) und sein Team in einem Krankenhaus in Tansania. © action medeor/E. J. Rutahiwa

Morgens, 9:30 Uhr, in Daressalam, Tansania: Amiri Kabegas Handy piepst. Es ist eine Nachricht vom St. Elizabeth Krankenhaus:

Das Ultraschallgerät funktioniert nicht mehr. 

Amiri ist Medizintechniker in der Niederlassung von action medeor in Tansania. Er ist unter anderem dafür zuständig, Krankenhäuser bei der Installation, Wartung, Instandhaltung und Reparatur der medizinischen Geräte zu unterstützen.

Fernwartung übers Handy

Für 20 Partner-Krankenhäuser im ganzen Land ist das seit neustem mithilfe einer Handy-App möglich: Auch aus der Ferne kann Amiri so schnell herausfinden, warum ein Gerät nicht mehr funktioniert und dem Personal vor Ort helfen, den Fehler zu beheben. Das ist kostengünstig und spart Zeit, denn er muss nicht extra anreisen, um das Gerät zu reparieren. Wertvolle Zeit – denn wenn ein Gerät ausfällt, bedeutet das, dass Patientinnen und Patienten auf ihre oft lebenswichtige Behandlung warten müssen.

Das Ultraschallgerät im St. Elizabeth Krankenhaus ist nach einer Stunde wieder einsatzbereit. Das ist gut so, denn Amiri muss los zu seinem nächsten Termin: Im technologischen Institut von Daressalam empfängt Amiri heute zehn Angestellte aus Krankenhäusern des ganzen Landes, um mit ihnen ein Medizintechnik- Training durchzuführen.

Für eine bestmögliche Versorgung

Medizintechniker wie Amiri gibt es in Tansania nur wenige. Das führt dazu, dass in vielen Krankenhäusern medizinische Geräte gar nicht zum Einsatz kommen, weil sie kaputt sind oder nicht bedient werden können. Das ist fatal: Denn zur Behandlung vieler Krankheiten werden medizinische Geräte dringend benötigt.

Hier setzt das neue Schulungs-Programm von action medeor an: In mehrtägigen Trainings wird Krankenhaus-Personal im Umgang mit medizinischen Geräten fortgebildet. Im Schulungsraum stehen zum Beispiel ein Ultraschallgerät, ein Sauerstoffkonzentrator, ein Blutuntersuchungsgerät und ein Malaria- Mikroskop. In den Trainings lernen die Teilnehmenden, worauf sie bei der Nutzung, Wartung und Reparatur der Geräte achten müssen.

500 Medizintechniker:innen

Amiri und sein Team tauschen sich eng mit den Kolleginnen und Kollegen von action medeor Malawi aus. Auch hier ist der Startschuss für die Medizintechnik-Schulungen im letzten Monat gefallen. Das gemeinsame Ziel: Mehr als 500 Menschen sollen in Malawi und Tansania in den nächsten drei Jahren zu Medizintechnik-Fachpersonal ausgebildet werden. Alle sind optimistisch und hoch motiviert: „Mit unseren Schulungen leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu, dass Menschen in Malawi und Tansania durch präzise Diagnosen und entsprechende Therapiemöglichkeiten medizinisch behandelt und versorgt werden können“, stellt Amiri fest.

Projekte wie dieses sind nur dank der Unterstützung von Spenderinnen und Spendern wie Ihnen möglich. Mit Ihrer Spende helfen Sie, dass action medeor auch in den nächsten Jahren Aus- und Fortbildungprogramme wie dieses umsetzen kann.

So wirkt Ihre Spende

30 Euro kosten z.B. 20 Sauerstoffnasenbrillen für den Einsatz eines Sauerstoffkonzentrators.
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Mit Mit 135 Euro pro Person kann action medeor eine eintägige Medizintechnik-Schulung durchführen.
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332 Euro kostet z.B. ein Sauerstoffkonzentrator, der u.a. während einer Narkose für den nötigen Sauerstoff sorgt.
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Wenn Hilfe ankommt

„Wenn wir von unseren Partnern die Rückmeldung bekommen, dass die Pakete sicher angekommen sind, macht mich das stolz. Zu hören, dass die Arbeit, die für mich so alltäglich ist, für viele Menschen einen großen Unterschied macht, ist ein tolles Gefühl.”
Marc Hitz, Mitarbeiter im Medikamentenlager

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