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Spenden bewegt Simbabwe: Patienten hoffen auf Hilfe

  • Slide 1Mutter mit Kind im Krankenhaus
    Vor allem für Mütter mit kranken Kindern kann der Mangel an Medikamenten eine Katastrophe sein.
  • Slide 2Apotheke im Krankenhaus
    Aktuell sind die Bestände in den Krankenhausapotheken meist völlig aufgebraucht.
  • Slide 3Mädchen im Krankenhaus
    Dieses junge Mädchen leidet an Malaria. Sie hat Glück: Die Ärzte können ihr helfen.
  • Slide 4Ordensschwester unterhält sich mit den Patienten.
    Eine Ordensschwester unterhält sich mit den Patienten.

action medeor-Mitarbeiterin Mareike Illing berichtet aus Simbabwe. Nachdem Zyklon Idai im März auf das Land traf, wird die Not zunehmend größer.

mareike illingWährend meines Besuches in Simbabwe erlebe ich in fast jeder Gesundheitseinrichtung die gleiche katastrophale Situation. Die enorm hohe Inflationsrate macht den Import wichtiger Güter wie Medikamente unmöglich. Zudem legt der Treibstoffmangel das Land lahm. Medizinische Hilfe erreicht die Patienten nicht mehr. Die Apothekenregale sind wie leergefegt.

Verzweiflung bei den Partnern vor Ort

Ziel meiner Reisen nach Simbabwe ist der direkte Kontakt zu unseren Partnern vor Ort – den Empfängern unserer Medikamente. Krankenhäuser und Gesundheitsstationen in Simbabwe werden bereits seit vielen Jahren von action medeor mit Medikamenten, die im Land nicht zu bekommen sind, beliefert. Durch den persönlichen Kontakt können wir den Bedarf direkt vor Ort besprechen. Derzeit erlebe ich in den meisten Krankenhäusern große Verzweiflung, denn selbst die staatlichen Gesundheitsbehörden können kaum noch Medikamente zur Verfügung stellen. Und was noch erhältlich ist, kostet unerhört viel Geld – unerschwinglich für die Gesundheitsstationen und erst recht für die Patienten.

Zusätzliche Lieferungen lindern die schlimmste Not

Zwei große Hilfslieferungen aus unserem Lager in Tönisvorst sind bereits unterwegs nach Simbabwe. Weitere zwei sind geplant. Ein Empfänger ist das St. Patricks Hospital in Hwange im Nordwesten des Landes. Die Klinik dient der Gesundheitsversorgung von über 10.000 meist armen Bewohnern aus dem Umland. Hier, wo es sehr warm ist, leiden viele Menschen an Malaria, Durchfallerkrankungen, Atemwegsinfekten und Tuberkulose.

Auch Schwester Christiana, Leiterin des Regina-Coeli-Hospitals im Osten des Landes, braucht Hilfe. Ihre Bestellung ist lang: Schmerzmittel, Antibiotika, Vitamintabletten für Kinder und Schwangere, Desinfektionsmittel und spezielle Sets zur Behandlung von Schlangenbissen. „Wir können die Patienten oft nicht mehr behandeln und müssen sie wegschicken“, klagt die deutsche Ordensschwester.

Schnelle Hilfe trotz vieler Hürden

Dank unserer starken Partner vor Ort gelingt es action medeor, die Medikamentensendungen zu den Gesundheitsstationen zu bringen. Mit guter Planung und Geduld gelingt es unseren Helfern, die Hürden zu überwinden, damit die Medikamente bald den kranken Menschen zu Gute kommen.

So hilft Ihre Spende

Mit 30 Euro können wir 30 Menschen behandeln, die an Malaria erkrankt sind.
Jetzt einmalig 30 Euro spenden

Mit 60 Euro für Schmerzmittel und Verbandsmaterial helfen Sie 15 verletzten Patienten.
Jetzt einmalig 60 Euro spenden

Mit 100 Euro für Antibiotika retten Sie 20 Kindern mit lebensbedrohlicher Tuberkulose das Leben.
Jetzt einmalig 100 Euro spenden

Oder unterstützen Sie die Hilfe von action medeor mit einem Spendenbetrag Ihrer Wahl. Jeder Euro hilft!



Beseitigung von Not und Leid

„Die Beseitigung oder Linderung von Not ist eine der wichtigsten Schlüsselfragen der Welt, die über Krieg oder Frieden entscheidet. Deshalb ist es so wichtig, sich für Menschen in benachteiligten Regionen einzusetzen.“

Rudolf Meyer, ehrenamtlich engagiert bei action medeor


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