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Spenden bewegt Hilfe für die Menschen im Jemen

  • Slide 1Ein Mädchen im Krankenhaus im Jemen
    Insbesondere Kinder leiden: Ihre vom Hunger geschwächten Körper sind besonders anfällig für Krankheiten.
  • Slide 3Vorstandssprecher Christoph Bonsmann überprüft die Lieferung in den Jemen.
    Vorstandssprecher Christoph Bonsmann überprüft die Lieferung in den Jemen.

Im Jemen herrscht aktuell die schlimmste humanitäre Katastrophe der Welt. Alle 10 Minuten stirbt ein Kind unter 5 Jahren.

Krieg, Krankheiten und Hunger

Seit 2015 tobt im Jemen ein Bürgerkrieg, der auf dem Rücken der Bevölkerung ausgetragen wird. Mehr als 16 Millionen Menschen im Jemen haben keinen Zugang zu grundlegender Gesundheitsversorgung.

Die Zahl der Cholera-Fälle steigt dramatisch. Mittlerweile sind 1,2 Millionen Krankheitsfälle bekannt – die größte Cholera-Epidemie aller Zeiten. Es sterben vor allem Kinder, die bereits unterernährt sind. Ein Ausbruch von Diphtherie verschärft die Lage zusätzlich.

Ein Großteil der Krankheiten, an denen die Menschen im Jemen leiden, sind wohl behandelbar. Es fehlt jedoch an Ärzten, Medikamenten und funktionstüchtigen Gesundheitseinrichtungen. So können auch kleine Infektionen schnell lebensgefährlich werden.

Zerstörung durch den Krieg

Vieles im Jemen ist zerstört: Straßen, Krankenhäuser, die Trinkwasserversorgung. Nur die Hälfte aller Gesundheitsstationen ist funktionstüchtig. Mehr als drei Millionen Menschen sind innerhalb des Landes auf der Flucht. Millionen Menschen leiden an Mangelernährung – ein großes Risiko besonders für die Kinder. Ihre geschwächten Körper sind kaum in der Lage Krankheiten abzuwehren.

Hilfe von action medeor

action medeor versorgt Hilfsorganisationen und Gesundheitsstationen vor Ort mit Medikamenten und medizinischen Verbrauchsmaterialien. Der größte Partner ist dabei ADRA Yemen. Aber auch das International Rescue Comittee, Inter SOS aus Rom und die International Medical Corps haben Hilfslieferungen empfangen.

Am 12. Dezember wird die letzte Sendung für das Jahr 2018 auf den Weg gebracht: Die 6,8 Tonnen schwere Lieferung enthält Verbandsmaterialien, Vitamintabletten als auch Schmerzmittel und Antibiotika. Die Hilfsgüter werden verteilt an Gesundheitseinrichtungen in Hudaida, Hajjah, Sa’ada, Marib und Al-Jawf. Im Jahr 2018 hat action medeor insgesamt Hilfe in einem Gewicht von 63,5 Tonnen in den Jemen liefern können.

So hilft Ihre Spende

Um drei Kinder mit einer lebensbedrohlichen Lungenentzündung mit Antibiotika zu behandeln, benötigt action medeor:
15 Euro

Für 30 Flaschen Elektrolytlösung, um Kinder mit schweren Durchfallerkrankungen wie Cholera zu behandeln zu können, braucht action medeor:
30 Euro

Spezialnahrung, um ein unterernährtes Kind über sechs Wochen wieder zu kräftigen, kostet:
62 Euro

Oder unterstützen Sie die Hilfe von action medeor mit einem Spendenbetrag Ihrer Wahl. Jeder Euro hilft!

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