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Spenden bewegt Medizinische Hilfe für Idlib

Viele Kinder in Syrien warten vergeblich auf medizinische Hilfe.

Viele Kinder in Syrien warten vergeblich auf medizinische Hilfe. © Orient For Human Relief

Die Lage hat sich gedreht: Galt Idlib vor Kurzem noch als Zufluchtsort, sind jetzt Tausende innerhalb der Region auf der Flucht.

Anhaltende Fluchtbewegungen 

Seit Ende letzten Jahres kommt es wieder zu Luftangriffen auf Idlib. Dabei wurden Zivilisten getötet, Gesundheitseinrichtungen zerstört und hunderttausende Menschen vertrieben. Viele Familien mussten bereits mehrfach innerhalb der Region flüchten. Hinzu kommen hunderttausende Menschen aus ganz Syrien, die ihre zerstörten Heimatdörfer verlassen mussten und in Idlib eigentlich Schutz gesucht hatten.

Den Geflüchteten fehlt es an allem

Viele Familien leben auf der Straße oder in Lastwagen. Auch die Menschen, die in Unterkünften untergekommen sind, leiden unter den beengten Wohnverhältnissen, der mangelnden Hygiene und der viel zu dünnen Kleidung. Krankheiten verbreiten sich rasend schnell. Es fehlt einerseits an Medikamenten und medizinischem Equipment, andererseits aber auch an Zelten, Decken, Matratzen und Lebensmitteln.

Medizinische Nothilfe 

Die Gesundheitsstrukturen sind größtenteils zerstört. Viele Krankenhäuser liegen in Trümmern. Es gibt kaum Krankenwagen, die noch fahrtüchtig sind und abgesehen davon auch kaum Straßen, die noch befahrbar sind. Das macht die Arbeit für die in Idlib verbliebenen Helferinnen und Helfer extrem schwer. Doch sie lassen sich nicht unterkriegen.

Bereits seit 5 Jahren arbeitet action medeor mit dem lokalen Partner Orient For Human Relief zusammen. Die Organisation betreibt in Syrien zehn Krankenhäuser und medizinische Zentren. Allein das Gesundheitszentrum in Idlib behandelt monatlich etwa 6.000 Menschen – kostenlos. Für die vielen Gefüchteten, die meist völlig mittellos sind, bedeutet das häufig die Rettung. Um die Ärztinnen und Ärzte, Schwestern und Pfleger vor Ort mit den notwendigen Mitteln zur Behandlung der Kriegsopfer auszustatten, versorgt action medeor das Zentrum regelmäßig mit Hilfsgütern. Erst vor Kurzem verließ eine große Medikamentenlieferung das Lager in Tönisvorst.

Ihr Beitrag

Um Krankenhäuser in Idlib weiterhin mit Medikamenten und medizinischem Verbrauchsmaterial auszustatten, benötigt action medeor Ihre Unterstützung. Nur mit Hilfe Ihrer Spende können weitere Hilfslieferungen nach Syrien auf den Weg gebracht werden. 

So hilft Ihre Spende

Für 2.500 Tabletten um Schmerzen und Fieber zu lindern, reichen: 
43 Euro

Die lokale Betäubung, Desinfektion, Naht- und Verbandsmaterial, um 20 Patienten mit Verletzungen zu versorgen, kosten:  
75 Euro

Um 200 Kinder mit Atemwegsinfekte mit Penicillin zu behandeln, benötigt action medeor: 
200 Euro

Oder unterstützen Sie die Hilfe von action medeor mit einem Spendenbetrag Ihrer Wahl. Jeder Euro hilft!



Ohne Medikamente keine Gesundheit

„Als Apothekerin weiß ich genau, wie wichtig es ist, Menschen mit den richtigen Medikamenten versorgen zu können. Viele meiner Kollegen können das nicht immer. Deshalb unterstütze ich die Arbeit von action medeor schon seit vielen Jahren – mit meiner Apotheke, als Mitglied und als Spenderin.“

Birgit Goerres, Miglied, Spenderin und Apothekerin, Schiller Apotheke in Krefeld


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