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Spenden bewegt Hoffnung auf bessere medizinische Versorgung

  • Slide 1Maja leidet an einer seltenen Hauterkrankung.
    Die kleine Maja leidet an einer seltenen Hauterkrankung.
  • Slide 2Im Flüchtlingscamp Kabartu I. im Nord-Irak sind die Menschen notdürftig in Zelten untergebracht.
    Im Flüchtlingscamp Kabartu I reihen sich die Zelte dicht an dicht.
  • Slide 3Der Junge im Flüchtlingslager Kabartu I. schaut in die Ferne.
    Die Trinkwasserversorgung und die Sanitäranlagen sind völlig unzureichend.
  • Slide 4Dr. Baker und vier Kinder am Rande des Flüchtlingslager Kabartu I.
    Dr. Baker ist regelmäßig vor Ort, um die Geflüchteten zu versorgen.

Krieg und Terror zwingen jeden Tag tausende Menschen zur Flucht aus dem Sindschar-Gebirge im Nord-Irak. Angekommen in den Flüchtlingslagern leiden sie unter Hunger, Durst und lebensbedrohlichen Krankheiten. action medeor unterstützt Ärzte vor Ort mit Medikamenten.

Täglicher Kampf ums Überleben

Dr. Mariwan Baker ist mit seinem Team gekommen, um Maja zu untersuchen. „Maja leidet an einer seltenen Hauterkrankung“, erklärt Dr. Baker. „Schon leichte Stöße führen dazu, dass sich auf ihrer Haut Blasen bilden.“ Die Dreijährige benötigt regelmäßig Schmerzmittel, Verbände und Mittel zur Wunddesinfektion. Doch Medikamente sind knapp im Flüchtlingslager Kabartu I im Nord-Irak, wo Majas Familie Zuflucht vor dem „Islamischen Staat“ gesucht hat.

Kabartu I ist eines von rund 50 Flüchtlingslagern in der autonomen Region Kurdistan. Dr. Baker ist regelmäßig vor Ort, um Hilfsgüter zu den Menschen zu bringen. „Den Flüchtlingen hier fehlt es am Allernötigsten“,berichtet der engagierte Arzt. „Viele Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Auch die Sanitäranlagen sind völlig unzureichend.“

Die Folge: Zahllose Flüchtlinge leiden an Durchfall und Erbrechen. Auch Hautkrankheiten sind weit verbreitet. Am härtesten trifft es die Kinder: „Viele Jungen und Mädchen sind unterernährt“, so Dr. Baker. „Ihre geschwächten Körper können sich kaum gegen Krankheitserreger wehren.“ Jetzt im Sommer macht den Menschen außerdem die extreme Hitze zu schaffen. Regelmäßig nähern sich die Temperaturen der 50-Grad-Marke. In den Zelten und Baracken, in denen die Familien dichtgedrängt leben, wird es dann glutheiß. Vor allem ältere Menschen kämpfen mit Schwindel, Übelkeit und Kreislaufproblemen.

Rettende Medikamente für die Schwächsten

Im August 2014 fiel die Terrormiliz „Islamischer Staat“ in der Region Sindschar im Norden des Irak ein. 1,5 Millionen Menschen – vor allem Jesiden, Christen und Schiiten – flohen in die autonome Region Kurdistan, darunter 600.000 Kinder. action medeor unterstützt die Flüchtlinge seit Beginn der Krise mit lebensrettenden medizinischen Hilfsgütern. Bisher haben wir rund 28 Tonnen Medikamente und medizinisches Equipment in die Region geliefert.

Die Helfer in den Camps tun ihr Möglichstes, um die Geflüchteten zu versorgen. Doch häufig sind sie machtlos, weil selbst Basis-Medikamente fehlen. Damit die Kranken endlich angemessen behandelt werden können, bereitet action medeor eine große Hilfslieferung mit Medikamenten für Dr. Baker und sein Team vor. Darin enthalten: Verbandsmaterial, Antibiotika, Schmerzmittel und Elektrolyt-Lösung zur Behandlung von Durchfallerkrankungen. Dafür sind wir dringend auf Spenden angewiesen.

So hilft Ihre Spende

Derzeit brauchen die Menschen unsere Hilfe mehr denn je. Denn durch die schlechte Versorgungslage in den Flüchtlingslagern sind vor allem Kinder und alte Menschen am Ende ihrer Kräfte und besonders anfällig für Krankheiten.

Um möglichst viele Flüchtlings-Familien versorgen zu können, brauchen die Helfer vor Ort dringend mehr Medikamente.

Um 100 Kinder mit Atemwegsinfektionen zu behandeln, benötigen wir für Penicillin:
100 Euro

300 Mullbinden, um Patienten mit Wunden zu versorgen, kosten:
58 Euro

Für drei Großpackungen Ibuprofen zur Behandlung von Kindern mit Fieber und Schmerzen, brauchen wir:
34,80 Euro

Oder Unterstützen Sie die Hilfe von action medeor mit einem Spendenbetrag Ihrer Wahl.

Schenken Sie den Familien im Nord-Irak Gesundheit und spenden Sie, damit Kinder wie Maja nicht unnötig leiden müssen.