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Spenden bewegt Das Leid der Schwächsten

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    Die Kleinkinder werden ausführlich untersucht, bevor die nächsten Behandlungsschritte festgelegt werden.
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    Das Hungerbändchen am Arm des Jungen zeigt auf ein rotes Feld. Der Kleine ist viel zu dünn.
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    Diese Mutter ist froh, Tabletten für ihr krankes Kind erhalten zu haben. Medikamente sind in Somalia ein knappes Gut.

Schwere Hungersnöte, schlechte Hygiene und fehlendes Trinkwasser bedrohen in Somalia vor allem das Leben der Schwächsten: der schwangeren Frauen und kleinen Kinder. Der seit über 20 Jahren tobende Bürgerkrieg hat die meisten Krankenhäuser in der Region zerstört. Darum setzt action medeor alles daran, die medizinische Versorgung zu verbessern.

Das Gesundheitszentrum Hamar Jab Jab

Jeden Morgen bildet sich eine lange Menschenschlange vor dem Gesundheitszentrum Hamar Jab Jab nahe dem Zentrum der somalischen Landeshauptstadt Mogadischu. Es sind vor allem Frauen mit ihren Kleinkindern, die oft von weither zur Gesundheitsstation unserer Partner-Organisation WARDI kommen. Sie hoffen auf Hilfe für ihre unterernährten Kinder.

Naima, eine der Krankenschwestern, hat alle Hände voll zu tun. Zuerst stellt sie bei jedem Baby und Kleinkind die Größe fest und wiegt es. Zusätzlich misst sie mit dem sogenannten Hungerbändchen den Armumfang. Das Ergebnis ist erschütternd: Über 100 teils stark unterernährte Kinder registriert Naima pro Monat. Viele sind geschwächt und leiden zusätzlich an lebensbedrohlichen Krankheiten.

Gesundheitssystem am Boden

In Somalia sterben 147 von 1.000 Kindern vor dem fünften Lebensjahr. Die Hauptursache ist – neben der Mangelernährung – die schlechte medizinische Versorgung. In dem vom Bürgerkrieg ausgezehrten Land gibt es nur wenige staatliche Krankenhäuser, die zudem völlig unzureichend ausgestattet sind. Hinzu kommt, dass die meisten Menschen die hohen Gebühren nicht bezahlen können, die für eine Behandlung anfallen.

Kostenlose Behandlung für die Bedürftigsten

Die einzige Hoffnung für viele Patienten, trotzdem medizinische Hilfe zu erhalten, sind die Gesundheitszentren von WARDI. Denn hier werden die Kranken und Verletzten kostenlos behandelt – für viele geschwächte Kinder die letzte Rettung! Ihre Körper sind anfällig für Durchfall und Atemwegsinfektionen, doch dank der richtigen Medikamente bekommen die Helfer die Krankheiten meist schnell in den Griff. Mit Unterstützung von action medeor wird die Gesundheitsstation Hamar Jab Jab derzeit ausgebaut. Unter den Bewohnern hat sich längst herumgesprochen, dass hier jedem Kranken geholfen wird, und so kommen Monat für Monat mehr Patienten. Unter ihnen sind auch viele schwangere Frauen, denn das Zentrum ist auf Geburtshilfe spezialisiert. Um alle Patienten versorgen zu können, werden dringend mehr Medikamente gebraucht.

Gesundheitscamps lindern Not

Vier Mal im Monat fahren die Helfer in die Umgebung, um auch in entlegeneren Orten Gesundheitscamps anzubieten. Auch hier ist der Bedarf groß, da allein zusätzlich über eine Millionen Binnenflüchtlinge in der Region nahe der Hauptstadt Schutz gesucht haben. Sollten bald – wie geplant – Hunderttausende Somalier aus dem riesigen Flüchtlingslager Dadaab in Kenia zurückkehren, muss die Gesundheitsversorgung weiter ausgebaut werden. Damit wir für die Menschen da sein können, brauchen wir Ihre Unterstützung.

So hilft Ihre Spende

Derzeit bauen wir das Gesundheitszentrum in Hamar Jab Jab aus – gemeinsam mit unserer somalischen Partnerorganisation WARDI. So renovieren wir den Operationssaal, damit hier auch komplizierte chirurgische Eingriffe und Kaiserschnitte durchgeführt werden können. Die Zahl der Hilfesuchenden steigt ständig, denn inzwischen kommen auch Menschen aus weit entlegenen Regionen zu uns, die sich woanders keine Behandlung leisten können.

Um auch diese Patienten versorgen zu können, brauchen die Helfer vor Ort dringend mehr Medikamente.

Wo es an Medikamenten fehlt, kann Ihre Spende Leben retten!

Um rund 60 Kinder mit Antibiotika zu behandeln, die an lebensgefährlichen Infektionen erkrankt sind, benötigen wir:
120 Euro

30 Ampullen Oxytocin, mit denen gefährliche Blutungen bei Müttern nach der Geburt vorgebeugt werden, kosten:
69 Euro

Um 20 schwangere Frauen mit Folsäure zu versorgen, die für die Blutbildung und die gesunde Entwicklung des Embryos dringend nötig ist, brauchen wir:
36 Euro

Oder Unterstützen Sie die Hilfe von action medeor mit einem Spendenbetrag Ihrer Wahl.

Lassen Sie die Menschen in Somalia nicht im Stich und spenden Sie, damit mehr Kinder lebensrettende Hilfe erhalten.