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Pressemitteilungen Die richtige Medizin hilft Leben retten

Tönisvorst, 20. August 2013. Das sind gute Nachrichten bei action medeor: Nephtalia ist gesund. Die Mutter hatte die Hoffnung schon aufgegeben. Die Dreijährige war wegen dauernder Durchfälle und Erbrechen völlig ausgetrocknet und fieberte hoch. Doch dann bekam sie eine Zucker-Salz-Lösung in einer Krankenstation in Haiti.

Und sie erholte sich schnell. „In Deutschland ist die medizinische Versorgung selbstverständlich, in Haiti ist ein Durchfall lebensbedrohend“, sagt Bernd Pastors, Vorstand von action medoer. „Jedes Jahr sterben fast 10 Millionen Kleinkinder an einfach zu behandelnden Krankheiten wie Durchfall oder einer Infektion. Das können wir uns hier nicht vorstellen.“

Das Medikamentenhilfswerk setzt sich dafür ein, dass kein Mensch auf dieser Welt an behandelbaren oder vermeidbaren Erkrankungen leidet oder stirbt. „Bei action medeor gehören diese Geschichten zum Alltag“, so Pastors. Ein anderes Beispiel: Der dreijährige Justice wird von seinen Eltern mit 40 Grad Fieber in das Gesundheitszentrum in Dar es Salaam gebracht. Er hat Malaria. „Das hohe Fieber kann bei Kleinkindern schnell zum Tod führen. In Afrika stirbt jede Minute ein Kind an Malaria“, erklärt Pastors. Justice hat Glück. Er bekommt ein Antimalariamedikament und wird wieder ganz gesund.

„Für Menschen, die in Armut leben und sich keine Medikamente leisten können, steigt das Risiko, eine leicht zu behandelnde Krankheit nicht zu überleben“, sagt Bernd Pastors, Vorstand action medeor. „Das erleben wir jeden Tag ganz konkret! Malaria, Durchfall oder eine entzündete Wunde sind in den armen Ländern der Welt lebensbedrohlich.“

Ein anderes Beispiel, von dem ein Projektpartner gerade berichtete: Die elfjährige Chinyere in Nigeria litt seit Wochen an einer Entzündung am linken Knie und starken Schmerzen. „Ohne Behandlung hätte sich die Infektion weiter ausgebreiten und zum Tod durch eine Blutvergiftung führen können“, so Pastors.

Das Tönisvorster Medikamentenlager hält 160 verschiedene Medikamente vorrätig, die laut Weltgesundheitsorganisation für die medizinische Grundversorgung notwendig sind. Diese Medikamente werden nach Bedarf an kleine und zum Teil weit abgelegenen Gesundheitsstationen geliefert und meist kostenlos an die sehr armen Patienten abgegeben. Weil es sich bei den Medikamenten um Generika handelt und eigens für medeor bei pharmazeutischen Unternehmen in großer Stückzahl produziert werden, ist der Abgabepreis dieser Medikamente sehr niedrig. „Bei uns kosten z.B. 1000 Tabletten des Antibiotikums Amoxicillin 250 mg 17,55 Euro, 180 Antimalariatabletten Coartem 20 mg für Kinder 10 Euro oder 100 Beutel mit Zucker-Salz-Lösung gegen Flüssigkeitsverlust 8,90 Euro“, so Pastors, „jedes dieser Arzneitmittel rettet im Notfall Leben – meist für wenige Euro.“

medeor ist für seine Medikamentenhilfe dringend auf Spenden angewiesen: Volksbank Krefeld 555 555 555, BLZ 320 603 62, Stichwort „Medikamente retten Leben“

Medien

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  • Bildunterschrift: So wie im St. Anthony Krankenhaus im Herzen Nigerias sind viele Apotheken in den armen Ländern ausgestattet. Doch die junge Frau, die die Medikamente ausgibt, weiß, dass jedes dieser Medikamente Leben retten kann.
  • Quelle: action medeor

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  • Bildunterschrift: Chinyere aus Nigeria, elf Jahre, leidet seit Wochen unter einem entzündeten Geschwür am linken Knie.
  • Quelle: action medeor

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  • Bildunterschrift: Justice aus Tansania, drei Jahre, war mit Malaria infiziert und hatte 40 Grad Fieber.
  • Quelle: action medeor

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Nephtalie Dor Haiti OSAPO 2
  • Bildunterschrift: Nephtalia aus Haiti, drei Jahre, war nach dauernden Durchfällen und Erbrechen völlig geschwächt.
  • Quelle: action medeor

Die Krankheiten hätten für die Kinder lebensgefährlich werden können, wenn sie nicht sofort die richtigen wirksamen Medikamente bekommen hätten. Deshalb versorgt action medeor rund 10.000 Gesundheitsstationen in 140 Ländern mit Medikamenten – und rettet Menschenleben dort, wo bittere Armut herrscht.

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