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Pressemitteilungen Weltbevölkerungstag: Bevölkerungswachstum als Armutsrisiko

Der 11. Juli ist der Weltbevölkerungstag der Vereinten Nationen. Seit 1989 weist dieser Tag auf das Problem des Bevölkerungswachstums hin. Damals wurde die Fünf-Milliarden-Marke überschritten. Heute, 24 Jahre später, sind es bereits zwei Milliarden mehr.

Ausgehend davon, dass die Zahl aller jemals geborenen Menschen 100 Milliarden beträgt, leben davon sieben Prozent heute gleichzeitig. 

In Europa nimmt die Bevölkerung zwar ab, aber in Afrika wird sich die Zahl der Menschen bis zum Jahr 2050 von einer Milliarde auf mehr als zwei Milliarden verdoppeln. Die weitere Zunahme der Weltbevölkerung kann die Erfolge bei der Armutsbekämpfung und der Gesundheitsversorgung wieder zunichte machen.

Dabei gibt einen direkten Zusammenhang zwischen Armut und Bevölkerungswachstum: Wenn Menschen unzureichend aufgeklärt sind, Geld für Verhütung fehlt und Frauen nicht selbstbestimmt leben dürfen, führt das zu ungewollten Schwangerschaften. Ungewollte Schwangerschaften sind für Frauen und ihre Familien wiederum ein Gesundheits- und Armutsrisiko.

Die Lösung des Problems liegt in der Aufklärung und Unterstützung besonders von Frauen, damit sie eine Chance haben, das Menschenrecht auf Familienplanung wahrzunehmen. Aus diesem Grunde unterstützt medeor Projekte, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Frauen zu stärken. 



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