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Pressemitteilungen Ausstellung bei medeor: Hunger macht krank

Tönisvorst, 28. Februar 2013. 870 Millionen Menschen auf der Welt hungern, obwohl nie so viele Nahrungsmittel hergestellt wurden wie heute und drei Viertel der Hungernden sind Kleinbauern. Ein Paradox? Ursachen und Folgen von Hunger sind Thema der neuen Ausstellung „Hunger macht krank“ bei action medeor.

Ein Kernthema sind die Wechselwirkungen von Hunger und Krankheit. Vor allem Kinder leiden unter Hunger. Ihr Körper und Gehirn kann sich nicht entwickeln. Sie leiden an Kopfschmerzen, Haarausfall, die Augen lassen nach, die Zähne fallen aus, sie magern ab und das geschwächte Immunsystem kann Infektionen nicht abwehren. Die Lungenbläschen verringern sich, Lungenentzündung droht, das Herz verliert Muskelmasse und wird schwach, die Verdauung wird langsamer und es kommt zu Durchfallerkrankungen, die oft tödlich sind.

Die Ausstellung stellt auch die Unterschiede zwischen den Lebensgewohnheiten in westlichen Industrienationen und Entwicklungsländern anschaulich dar und liefert Anregungen, was jeder Einzelne im Alltag tun kann, damit es weniger Hunger in der Welt gibt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen sich in der Ausstellung über das Thema „Hunger macht krank“ zu informieren. Geeignet ist die Ausstellung vor allem auch für Schulklassen. Durch die Ausstellung führt Lisa Nicola. Anmeldung wird erbeten bei Lisa Nicola (02156/9788175) oder Norbert Vloet (02156/9788176, norbert.vloet@medeor.de). Auch ein Besuch im Medikamentenlager ist möglich. Die Ausstellung kann vom 11. März bis zum 17. Mai, montags bis donnerstags von 8 bis 16.30 Uhr und freitags von 8 bis 15.30 Uhr besucht werden.

 

 



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