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Pressemitteilungen medeor hilft den Flüchtlingen und Hungernden in Westafrika

Tönisvorst, 26. Juni 2012. In Ostafrika ist das Schlimmste überstanden, doch in Westafrika droht die nächste Katastrophe. Etwa 15 Millionen Menschen sind vom Hunger bedroht, sie leben in Niger, Burkina Faso, Mali, Mauretanien und im Tschad.

action medeor hat bereits große Hilfssendungen mit therapeutischer Nahrung, Antibiotika, Schmerzmitteln, Malariamedikamenten und Wasserentkeimungstabletten an seine einheimischen Partner in der Katastrophenregion in den Niger und nach Burkina Faso geschickt. „Wir zählen auf action medeor“, bedankt sich Souleymane Mounkaila Sanda aus Niamey in einer E-Mail an medeor. Er leitet dort ein Hilfsprojekt und besucht auch die Flüchtlinge am Rande der Stadt. „Sie leben unter katastrophalen Umständen. Bitte helfen Sie uns weiterhin.“ Eine erste Lieferung ist bereits angekommen. Doch es reicht nicht. medeor plant weitere Hilfslieferungen.

Die malischen Flüchtlinge in Niamey im Niger stehen vor dem Nichts. Vor allem die Kinder leiden unter der Situation und sind sehr krankheitsanfällig. medeor hat bereits therapeutische Nahrung und Medikamente auf den Weg gebracht.

Die Sahelzone wird immer wieder von Dürreperioden und daraus resultierenden Hungersnöten heimgesucht, in den letzten zehn Jahren kam es bereits zu drei Hungerkrisen. Im vergangenen Jahr hat es zu wenig und dann auch noch zu spät geregnet, sodass die Saat vertrocknete. Verschärft wird diese Krise durch einen bewaffneten Konflikt in Mali zwischen Tuareg-Rebellen und dem Militär. Zehntausende Menschen sind aus Mali geflüchtet und fristen nun ihr Dasein in Flüchtlingslagern in den angrenzenden Ländern wie zum Beispiel in Niamey, der Hauptstadt im Niger, oder in Ouagadougou in Burkina Faso.

Für die Hilfe in der Sahelzone ist medeor dringend auf Spenden angewiesen: Sparkasse Krefeld, Kto.-Nr. 9993, BLZ 320 500 00, „Hungerkatastrophe in Westafrika“

Medien

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  • Bildunterschrift: Die malischen Flüchtlinge in Niamey im Niger stehen vor dem Nichts. Vor allem die Kinder leiden unter der Situation und sind sehr krankheitsanfällig. medeor hat bereits therapeutische Nahrung und Medikamente auf den Weg gebracht.
  • Quelle: action medeor



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