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Pressemitteilungen action medeor zieht Bilanz für 2011

Tönisvorst, 19. Juni 2012. Auch im Jahre 2011 waren es schwere Naturkatastrophen und politische Unruhen, welche die Arbeit von action medeor geprägt haben. Auf der gestrigen Mitgliederversammlung wurde die Bilanz des vergangenen Jahres vorgestellt und festgehalten, dass die Hilfe aus Vorst gefragt ist wie nie.

Nach dem Tsunami und Super-GAU in Japan im März 2011 war es erstmals eine Industrienation, die plötzlich akut auf medizinische Nothilfe angewiesen war. Aber auch während der Hungerkatastrophe am Horn von Afrika, aktuell abgelöst von der Hungerkrise in der Sahelzone, werden dringend Medikamente benötigt, ebenso wie im von politischen Kämpfen erschütterten Syrien. Während all dieser Krisen war und ist action medeor aktiv.

Im Jahr 2011 wurden insgesamt 15.000 Pakete mit einem Gesamtgewicht von 360 Tonnen und einem Wert von 7,7 Millionen Euro verschickt. Darüber hinaus förderte medeor 72 Gesundheitsprojekte in Asien, Afrika und Lateinamerika. Die Spendeneinnahmen für das Jahr betrugen 8,6 Millionen Euro, darin enthalten Sachspenden im Wert von 1,9 Millionen Euro ein.

pmdsc09634Zur Zeit laufen in Pakistan zahlreiche Projekte zur Gesundheitshilfe und –vorsorge.

Ein großer Fortschritt für die lokale Produktion in Entwicklungsländern war die Eröffnung einer eigenen pharmazeutischen Anlage zur lokalen Produktion in Arusha, Tansania. Vor Ort werden auch Pharmazeuten ausgebildet und in der Herstellung von Medikamenten nach internationalen Richtlinien geschult, so dass qualitativ hochwertige Medikamente kostengünstig vor Ort hergestellt werden können. Begleitet wurde die Inbetriebnahme des Labors von medeor-Apotheker Christoph Bonsmann, der ein Jahr in Tansania verbrachte und nun in den Vorstand vom Präsidium neben Bernd Pastors berufen wird.

Neben der Hilfe für Syrien und Ostafrika begleitet medeor unter anderem Wiederaufbauprojekte in Haiti und Pakistan und unterstützt dort auch die Gesundheitsvorsorge. Naturkatastrophen wie das Erdbeben in Haiti oder die Fluten in Pakistan verschlimmern die Situation für die arme Bevölkerung vor Ort häufig noch. Deshalb wird medizinische Hilfe auch zukünftig von Nöten sein – nicht nur im akuten Notfall, sondern auch hinsichtlich Prävention und Therapie.

Medien

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  • Bildunterschrift: Zur Zeit laufen in Pakistan zahlreiche Projekte zur Gesundheitshilfe und –vorsorge.
  • Quelle: action medeor



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