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Pressemitteilungen Bärbel Bas besucht action medeor

Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (4. v.l.) machte sich zusammen mit dem Kreis Viersener Bundestagsabgeordneten Udo Schiefner (3. v.r.) ein Bild von den Abläufen und Strukturen bei action medeor.

Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (4. v.l.) machte sich zusammen mit dem Kreis Viersener Bundestagsabgeordneten Udo Schiefner (3. v.r.) ein Bild von den Abläufen und Strukturen bei action medeor. © action medeor

Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Udo Schiefner besuchte die Bundestagspräsidentin action medeor.

Die Parlamentspräsidentin erkundigte sich bei einem Rundgang durch das Medikamentenlager in Tönisvorst über aktuelle Hilfslieferungen und die logistischen Abläufe der humanitären Hilfe. Besonders interessiert zeigte sich Bas an der Struktur und der Entwicklung der „Notapotheke der Welt“, wie action medeor auch genannt wird. „Wir wurden vor 60 Jahren als reines Medikamentenhilfswerk gegründet, sind heute aber viel mehr als das“, berichtete ihr Siegfried Thomaßen, Präsident von action medeor. Der weltweite Versand von Arzneien aus Deutschland sei zwar immer noch ein wichtiges Standbein des Hilfswerks, erläuterte Thomaßen, aber inzwischen seien die Durchführung humanitärer Hilfsprogramme oder die Schulung von Pharmazeuten und Medizintechnikern weitere wichtige Tätigkeitsfelder von action medeor. „Und wir werden unsere Standorte in Tansania und Malawi künftig strategisch stärken und weiter ausbauen“, kündigte Thomaßen an.

Bärbel Bas zeigte sich nach ihrem Besuch in Tönisvorst beeindruckt: „Mir war es wichtig, hinter die Kulissen zu schauen. action medeor hat schlanke Prozesse und ist weltweit professionell aufgestellt. Und das betrifft nicht nur die Logistik, sondern auch die Ausbildung von Menschen und die Schaffung nachhaltiger Gesundheitsstrukturen vor Ort. Es steckt mehr dahinter, als man auf den ersten Blick erwartet“, so die Parlamentspräsidentin nach ihrem Besuch.

Udo Schiefner, der Bärbel Bas bei ihrem Besuch in Tönisvorst begleitete, engagiert sich bereits seit Jahren auch als Mitglied des Beirats von action medeor. „Das ist für mich eine Herzensangelegenheit, denn ich weiß, wie viel Gutes hier geschieht und mit wie viel Engagement sich die Menschen aus unserer Region hier für weltweite Hilfsprojekte einsetzen“, so Schiefner abschließend.

Über das Deutsche Medikamenten-Hilfswerk action medeor e.V.

action medeor setzt sich als Notapotheke der Welt seit 60 Jahren für eine nachhaltige und bessere Gesundheitsversorgung der Menschen insbesondere in ärmeren Regionen ein.

Hauptsitz des gemeinnützigen Vereins ist das niederrheinische Tönisvorst. Von hier aus werden jedes Jahr Gesundheitsstationen in circa 100 Ländern in Afrika, Lateinamerika und Asien mit medizinischer Hilfe versorgt. Im Not- und Katastrophenfall ist action medeor in der Lage, Arzneimittel, medizinisches Material und Instrumente in wenigen Stunden in das Katastrophengebiet zu schicken.

Außerdem führt action medeor gemeinsam mit lokalen Partnern Gesundheitsprojekte in den Bereichen Prävention, Diagnostik und Therapie durch. Im Rahmen seiner pharmazeutischen Fachberatung bildet action medeor Gesundheitspersonal aus, richtet Forschungslabore ein und unterstützt den Aufbau von lokalen Produktionsstätten für Medikamente.

action medeor ist Mitglied bei Aktion Deutschland Hilft, dem Bündnis renommierter deutscher Hilfsorganisationen.