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Pressemitteilungen Flaschenpfand hilft Menschen in Not

Mehr als 10.000 Euro für die gute Sache: Rudolf Schmitz (rechts) und Frank Kroppen vor der Spendenaktion im Rewe-Markt Grefrath.

Mehr als 10.000 Euro für die gute Sache: Rudolf Schmitz (rechts) und Frank Kroppen vor der Spendenaktion im Rewe-Markt Grefrath. © action medeor

Für die Spender ist es nur ein kleiner Betrag, aber für Menschen in Not ist es eine große Hilfe. Fast 150.000 Euro sind in den vergangenen acht Jahren über die action medeor-Pfandsammlung zusammengekommen.

  • Rewe-Märkte in Grefrath und Süchteln knacken die 10.000-Euro-Marke
  • Pfandaktion bringt in acht Jahren insgesamt fast 150.000 Euro
  • action medeor nutzt die Spenden, um Menschen in Not zu helfen

Kreis Viersen. Gerne nehmen Frank Kroppen vom Rewe-Markt Grefrath und Ehrenamtler Rudolf Schmitz die Urkunde entgegen. Seit 2014 leert der 72-jährige Schmitz die Pfandbon-Sammelboxen der Tönisvorster Gesundheitsorganisation action medeor in den Rewe-Märkten Lobberich und Grefrath. Und weil im Grefrather Markt im August die Marke von 10.000 Euro geknackt wurde, gab es jetzt eine Urkunde von action medeor für den fleißigen Pfandbon-Sammler. „Ich mache das gerne“, sagt der Rentner, der erzählt, dass er schon öfter Bargeld in der Box gefunden habe.

„Manche Menschen nutzen die Pfandbox, um unbürokratisch eine kleine Spende für action medeor zu geben.“ Das berichtet auch Klaus Kayser, der die Pfandspenden bei Rewe in Süchteln ehrenamtlich betreut und ebenfalls im August die 10.000 Euro-Marke erreicht hat. „Eine Zeit lang hatte ich regelmäßig fünf Euro in Cent-Stücken in der Kiste“, erinnert sich Kayser. Aber auch Pfandbons im Wert von zehn oder 15 Euro hat Kayser schon vorgefunden. „Das ist wirklich toll, wie viel die Leute spenden“, findet der Senior. Dem schließen sich Marktleiter Heribert Alschbach und Mitarbeiterin Sabrina Lückertz an, die die Aktion unterstützen.

Was 2012 mit einem kleinen Briefkasten in einem St. Töniser real- und einem Vorster Rewe-Markt begann, ist heute eine Kampagne, an der sich sechs ReweMärkte im Kreis Viersen, drei Edeka-Filialen und ein real-Markt beteiligen. Ehrenamtliche leeren die Boxen regelmäßig, lösen die Pfandbons ein und überweisen das Geld auf das Spendenkonto der Gesundheitsorganisation.

Die Idee zur Pfandbon-Aktion hatten vor acht Jahren einige Auszubildende von action medeor, die im Foyer des Unternehmens eine Ausstellung zum Thema „Sauberes Wasser“ besucht hatten. Die jungen Leute schlugen vor, in Tönisvorst Flaschenpfand zu sammeln und mit dem Erlös Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen, in deren Ländern das nicht gegeben ist. Und so wurden im Vorster Rewe-Markt und bei real in St. Tönis je ein Briefkasten neben die Flaschenannahme gehängt, in den die Kunden ihre Pfandbons werfen können. Der Erfolg der Aktion überraschte alle Beteiligten: Schon im ersten Jahr kamen 1800 Euro zusammen. Mittlerweile sind es fast 150.000 Euro, die die Hilfsorganisation über das Flaschenpfand als Spende verbuchen konnte.

Besonders viele Menschen spenden ihre Pfandbons übrigens beim Edeka-Markt in Korschenbroich, wo seit 2016 mehr als 22.000 Euro zusammengekommen sind. Auch der real-Markt in St. Tönis gehört zu den Spitzenreitern. Hier wurden seit 2012 Pfandbons im Wert von rund 28.000 Euro gespendet.


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