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Pressemitteilungen Hilfe für den Niger vom Niederrhein

Sengende Hitze, Missernten, Hunger. Dazu die permanente Angst vor den islamistischen Terroristen, die in die Dörfer einfallen, Frauen und Mädchen verschleppen.

Und jetzt auch noch Corona. Für die Menschen im Niger ist Hoffnungslosigkeit nicht nur ein Wort. Sie ist Realität, lebensprägend.

Um ein kleines Stück Hoffnung geht es nun bei einer Hilfsaktion, die die Aktion Pro Humanität und action medeor für die Menschen im Niger starten: Angesichts der mangelnden medizinischen Versorgung und der drohenden Corona-Pandemie in Afrika hilft die Aktion Pro Humanität den Menschen in dem bitterarmen Land mit Medikamenten und Sauerstoffkonzentratoren, die über action medeor beschafft wurden. Die Hilfslieferung ist zweigeteilt: 59 Pakete mit rund 1,6 Tonnen lebensnotwendigen Medikamenten werden im Medikamentenlager von action medeor gepackt und verschickt, die Sauerstoffkonzentratoren gehen als Direktlieferung von China unmittelbar in den Niger. Das Land ist eines der ärmsten der Welt.

„Wir wissen, dass unsere Hilfe nicht ausreicht, um allen Menschen im Niger zu helfen“, erläutert Dr. Elke Kleuren-Schryvers, Vorsitzende von Aktion Pro Humanität. „Aber wir wollen mit der Hilfe vom Niederrhein zumindest ein Zeichen der Hoffnung setzen und die Menschen wissen lassen, dass sie von der Welt nicht vergessen sind.“

Die Aktion Pro Humanität ist seit mehreren Jahren in der Region rund um die Hauptstadt Niamey aktiv. Zunächst wurden Brunnen gebaut, in Zukunft möchte man – unterstützt von action medeor – eine Krankenstation für die Menschen errichten. „Doch jetzt geht es erst einmal darum, die blanke Not der Menschen zu lindern“, betont Elke Kleuren-Schryvers.

Zuvor hatte sich der Erzbischof der Diözese Niamey, Laurent Lompo, mit einem dramatischen Appell an die Niederrheiner gewandt, mit denen er in engem Austausch steht. „Ich bete jeden Tag, aber Beten alleine genügt nicht – Ihr müsst uns helfen“, sagte der Bischof in einem bewegenden Video, das er an Aktion Pro Humanität sandte.

Kleuren-Schryvers und ihre Mitstreiter haben daraufhin eine erste Hilfsaktion gestartet, action medeor hat unter anderem den Transport der Hilfsgüter organisiert. „Die Menschen brauchen allerdings weiter unsere Hilfe“, so Kleuren-Schryvers.

Wer die Aktion unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende tun. Spendenkonten finden sich auf den Homepages der beiden Hilfsorganisationen unter www.medeor.de oder unter www.pro-humanitaet.de




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