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Pressemitteilungen Globale Gesundheit

Tauschten sich bei der Ausstellungseröffnung über das wichtige Thema Globale Gesundheit aus (v.l.): Bernd Pastors (Vorstandssprecher action medeor), Hermann Gröhe (Gesundheitsminister a.D.), Rudolf Henke (Präsident Ärztekammer Nordrhein), Dr. Ute Teichert (Leiterin Akademie für öffentliche Gesundheit, Beiratsvorsitzende action medeor), Prof. Dr. Dr. René Gottschalk (Gesundheitsamt Frankfurt), Christoph Bonsmann (Vorstand action medeor), Sid Peruvemba (Vorstand action medeor) und Dr. Stefan Derix (Präsidiumsmitglied action medeor, Geschäftsführer Apothekerkammer Nordrhein).

Tauschten sich bei der Ausstellungseröffnung über das wichtige Thema Globale Gesundheit aus (v.l.): Bernd Pastors (Vorstandssprecher action medeor), Hermann Gröhe (Gesundheitsminister a.D.), Rudolf Henke (Präsident Ärztekammer Nordrhein), Dr. Ute Teichert (Leiterin Akademie für öffentliche Gesundheit, Beiratsvorsitzende action medeor), Prof. Dr. Dr. René Gottschalk (Gesundheitsamt Frankfurt), Christoph Bonsmann (Vorstand action medeor), Sid Peruvemba (Vorstand action medeor) und Dr. Stefan Derix (Präsidiumsmitglied action medeor, Geschäftsführer Apothekerkammer Nordrhein). © action medeor

Bei der Ausstellungseröffnung in Düsseldorf machte Hermann Gröhe deutlich: „Kein Land kann Verantwortung alleine schultern“

Christoph Bonsmann fand deutliche Worte: „Wir wollen ein Zeichen setzen: Gesundheit ist ein globales Thema, und genau so müssen wir es auch behandeln“ – mit diesem Statement brachte der action-medeor-Vorstand auf den Punkt, was die Ausstellung „Globale Gesundheit beginnt bei uns“ erreichen möchte, die am Donnerstag im Düsseldorfer Haus der Ärzteschaft eröffnet wurde. „Die aktuelle Ausbreitung des Corona-Virus zeigt es: Wer meint, dass in einer vernetzten Welt ausgerechnet die Gesundheitsvorsorge an den Grenzen von Ländern oder Kontinenten endet, der irrt“, so Bonsmann.

Die Ausstellungseröffnung stand ganz im Zeichen der Corona-Epidemie, die derzeit weltweit Schlagzeilen macht. So machten Rudolf Henke, Präsident der Ärztekammer Nordrhein, und Frank Bergmann,  Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein, bereits bei der Begrüßung der rund 85 Gäste deutlich, dass die Weltgemeinschaft zusammen arbeiten muss, um die globalen Gesundheitsherausforderungen zu bewältigen. Die Referenten des Tages, Bundesgesundheitsminister a.D. Hermann Gröhe und der Leiter des Frankfurter Gesundheitsamts, René Gottschalk, legten den Fokus anschließend auf die Zusammenhänge von Gesundheitsvorsorge, Klimawandel und gesellschaftlicher Entwicklung. „Entwicklung braucht Gesundheit“, betonte Gröhe. Gottschalk legte den Finger in die Wunde und betonte die Verantwortung der Industrieländer, die besonders von der Globalisierung profitieren: „Wir müssen die Armut bekämpfen, um die Entstehung und Verbreitung von Krankheitserregern einzudämmen.“

Moderiert wurde die Veranstaltung von Ute Teichert, die nicht nur dem Beirat von action medeor vorsteht, sondern auch die Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen leitet. „Das Thema globale Gesundheitsvorsorge ist aktueller denn je“, gab sie zu bedenken.

Dabei war allen klar, dass die derzeitige Verbreitung des Corona-Virus nur ein Beispiel gibt für die globale Dimension von Gesundheit. Vogelgrippe, Ebola, Antibiotika-Resistenzen sind weitere Beispiele – und die Reihe ließe sich lange fortsetzen. Rasant wachsende Städte, eine immer größere Bevölkerung, Hygienemängel, Massentierhaltung, Kriege oder der Klimawandel tragen dazu bei, dass Krankheiten entstehen. Durch den steigenden Reiseverkehr und das erhöhte Transportaufkommen verbreiten sie sich sehr schnell. Unter anderem deshalb haben die Vereinten Nationen „Gesundheit und Wohlergehen“ für alle Menschen zu einem von insgesamt 17 weltweiten Entwicklungszielen gemacht.

Die Ausstellung „Globale Gesundheit beginnt bei uns“ möchte dafür ein öffentliches Bewusstsein schaffen. „Es reicht nicht, wenn wir nur unser eigenes Gesundheitssystem ständig verbessern“, betont Christoph Bonsmann von action medeor. „Wir müssen auch in anderen Ländern dafür sorgen, dass Menschen besseren Zugang zu medizinischen Leistungen bekommen.“

Genau dies macht sich action medeor weltweit zur Aufgabe. Durch die Bereitstellung von dringend benötigten Medikamenten, die Ausbildung von Gesundheitspersonal, die Aufklärung der Bevölkerung oder die Verbesserung der Wasserversorgung und Hygienesituation beispielsweise trägt action medeor in vielen Ländern der Welt dazu bei, Gesundheitsstrukturen vor Ort nachhaltig zu verbessern. Das Medikamentenhilfswerk kooperiert dazu mit Partnern in Afrika, Asien und Lateinamerika, die die Maßnahmen vor Ort mit einheimischem Personal umsetzen.

„Bei der Verbesserung von Gesundheitsstrukturen im globalen Süden geht es nicht nur um unseren eigenen Schutz vor Epidemien“, gibt Christoph Bonsmann zu bedenken. „Es gehört auch zu unserer Verantwortung in einer globalisierten Welt, dass wir dort unseren Beitrag leisten.“


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