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Pressemitteilungen Medikamente für die Flüchtlinge aus Mossul

Dirk Angemeer (r.) und Mario Nössemes von action medeor überprüfen die Medikamentensendung für die Vertriebenen aus Mossul.

Dirk Angemeer (r.) und Mario Nössemes von action medeor überprüfen die Medikamentensendung für die Vertriebenen aus Mossul. © action medeor

Zur Versorgung der Flüchtlinge schickt action medeor zwei Emergency Health Kits mit Notfallmedikamenten in den Nordirak.

Fast 500.000 Menschen aus Mossul sind vor den Kämpfen zwischen den Regierungstruppen und dem IS seit Beginn der Anti-IS-Offensive vor sechs Monaten auf der Flucht. „Die Lebensbedingungen in den Flüchtlingslagern, auch in den neu gebauten, sind katastrophal“, berichtet ein Partner von action medeor. „Wir brauchen dringend Medikamente, um die Menschen medizinisch zu versorgen.“

action medeor hat heute zwei Emergency Health Kits auf den Weg gebracht. „Ein Emergency Health Kit besteht aus 32 Paketen mit einem Gewicht von einer Tonne“, sagt Dirk Angemeer, Bereichsleiter bei action medeor und verantwortlich für die Medikamentenhilfe.

Enthalten ist alles, was Mediziner zur medizinischen Versorgung der Kranken brauchen wie zum Beispiel Schmerzmittel, Antibiotika, Mittel gegen Durchfall, aber auch chirurgisches Besteck, Verbandsmaterial und Wasserentkeimungstabletten. „Die Medikamente gehen heute per Luftfracht nach Erbil und werden von unserem Partner an verschiedene Gesundheitseinrichtungen in Flüchtlingslager verteilt“, so Angemeer.

Für die Hilfe für die Flüchtlinge im Nordirak ist action medeor auf Spenden angewiesen. Spendenkonto bei der Sparkasse Krefeld:

BIC: SPKRDE33; IBAN: DE78320500000000009993 Stichwort: „Hilfe für die Flüchtlinge im Nordirak“

Oder jetzt spenden über unser Onlineformular.

Hintergrund

Die Terrormiliz IS hatte Mossul im Sommer 2014 unter ihre Kontrolle gebracht und ist die letzte Hochburg des IS. Seit Oktober versucht die irakische Armee Mossul von den Dschihadisten zu befreien. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen haben fast 500.000 Menschen ihr Zuhause verlassen, eine halbe Million Menschen sollen aber noch in West-Mossul leben, davon 400.000 in der Altstadt eingeschlossen sein. Den Osten der Stadt hat die Armee vom IS zurückerobert. Mossul ist nach der Hauptstadt Bagdad die zweitgrößte Stadt des Iraks. Seit der Offensive des IS vor drei Jahren sind im Irak drei Millionen Menschen vertrieben worden. action medeor arbeitet mit verschiedenen lokalen Partnern zusammen, um die Flüchtlinge medizinisch zu versorgen.
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