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Pressemitteilungen Südsudan: action medeor bringt Medikamente auf den Weg

Mütter bringen ihre unterernährten Kinder zum Mary Help Hospital in Wau.

Mütter bringen ihre unterernährten Kinder zum Mary Help Hospital in Wau. © action medeor

Die humanitäre Notlage im Südsudan spitzt sich zu: Menschen hungern und viele sind aufgrund anhaltender Kämpfe auf der Flucht.

action medeor bringt heute in Kooperation mit dem Kindermissionswerk 'Die Sternsinger' eine große Hilfssendung mit Medikamenten und medizinischem Equipment mit einem Gewicht von zwei Tonnen für das Mary Help Hospital in Wau im Südsudan auf den Weg. „Was ich in der vergangenen Woche dort erlebt habe, ist unvorstellbar“, berichtet Stefan Marx von action medeor. „Die Menschen sind geschwächt und sind dadurch anfälliger für Krankheiten – ein banaler Infekt kann dann lebensbedrohend sein“, so Marx, „und die Regenzeit steht unmittelbar bevor. Danach ist ein Transport der Hilfsgüter auf dem Landweg nicht mehr möglich.“

Bestehende Flüchtlingslager im Südsudan sind überfüllt und tausende Menschen kommen täglich hinzu. Viele Menschen fliehen ins Nachbarland Uganda. „In Uganda leben inzwischen über 700.000 Flüchtlinge aus dem Südsudan in Camps, überwiegend in der Region West Nile und entlang der Grenze zum Südsudan“, so Marx, „auch hier versuchen wir kurzfristig auf die katastrophale Lage zu reagieren.“

Weitere Hilfssendungen werden bei action medeor im Tönisvorster Medikamentenlager gepackt und in den nächsten Tagen auf den Weg gebracht. „Jeden Tag bekommen wir neue Emails mit der Bitte um Hilfe von unseren Partnern“, so Stefan Marx. „Wir versuchen allen schnell zu helfen, denn die Zeit drängt!“

Für die Hilfe im Südsudan ist action medeor dringend auf Spenden angewiesen:

Spendenkonto bei der Sparkasse Krefeld
BIC: SPKRDE33
IBAN: DE78320500000000009993
Stichwort: „Krise Ostafrika“

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