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Pressemitteilungen Große Not im Südsudan

Am vierten Jahrestag der Unabhängigkeit ist der Frieden für die Menschen im Südsudan weit entfernt.

 „Die Situation wird von Tag zu Tag komplizierter“, sagt Bruder Antimi Paul von den Salesianern Don Bosco. „Es gab erst kürzlich mehrere Kämpfe in Manguo Maridi in Western Equatorial State. Wir brauchen dringend Medikamente, um die Verwundeten, die in unser Gesundheitszentrum gebracht wurden, zu versorgen.“

Stefan Marx von action medeor wird nun eine große Medikamentensendung für den Partner zusammenstellen. Er weiß um die Not der Menschen im Südsudan. Der Niederrheiner hatte 23 Jahre in Afrika gelebt und dort als Entwicklungshelfer gearbeitet. „Die Versorgung der Menschen im Südsudan ist katastrophal“, sagt Marx. „Zigtausende Menschen leben in Camps, sie haben nicht genug zu essen und es gibt kaum Medikamente. Allein auf dem Gelände der Salesianer Don Bosco in Juba werden über 2.000 Vertriebene versorgt. Sie hatten bei unserem Partner Zuflucht gesucht, als der Machtkampf zwischen Präsident Salva Kiir und seinem ehemaligen Stellvertreter Riek Machar ausbrach.“

Seit Ausbruch des Bürgerkrieges Ende 2013 ist das Leben vieler Südsudanesen zerstört. Zehntausende Menschen würden getötet, zwei Millionen sind aus ihrer Heimat vertrieben worden, rund die Hälfte der zwölf Millionen Einwohner sind laut Angaben der Vereinten Nationen auf Hilfe zum Überleben angewiesen. 250.000 Kinder sind vom Hungertod bedroht.

Das Gesundheitssystem ist vollkommen überfordert. Immer wieder breiten sich Malaria und Durchfallerkrankungen aus. In Juba, der Hauptstadt des Südsudans, ist zurzeit die Cholera ausgebrochen. 700 Fälle wurden bislang bestätigt.

Für seine Hilfe im Südsudan ist action medeor dringend auf Spenden angewiesen:

Spendenkonto 9993 bei action medeor
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IBAN DE78 3205 0000 0000 0099 93, BIC: SPKRDE33 
Stichwort: Hilfe für den Südsudan

Oder per Onlinespende.

Foto: Stefan Marx von action medeor koordiniert die Hilfe für den Südsudan. (Quelle: action medeor)




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