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Pressemitteilungen Zum Jahresende 2014

2014 ist für action medeor ein ganz besonderes Jahr: vor 50 Jahren führte die Initiative einzelner Bürgerinnen und Bürger um Dr. Boekels zur Gründung des Medikamentenhilfswerks in Tönisvorst.

Heute versteht sich action medeor als „die Notapotheke der Welt“ und noch immer ist der Verein getragen vom hauptamtlichen und ehrenamtlichen Engagement.

Neben der Medikamentenhilfe in und außerhalb von Katastrophen setzt action medeor gegenwärtig über fünfzig langfristige Projekte der Entwicklungszusammenarbeit um. Hinzu kommt die pharmazeutische Fachberatung, um Gesundheitspersonal vor Ort besser auszubilden. Ermöglicht wird diese Hilfe durch die Freunde und Förderer, die mit ihre Spende die Gesundheitsversorgung von Menschen weltweit verbessern.

Das Jahr 2014 war für Katastrophenhelfer eine große Herausforderung: Offiziellen Angaben zufolge sind etwa 7.000 Menschen der Ebola-Epidemie in Westafrika zum Opfer gefallen. Über die Gerlib-Klinik in Liberia haben die Mitarbeiter von action medeor früh erfahren, wie dramatisch sich die Situation der Gesundheitshelfer vor Ort zugespitzt hatte. action medeor brachte dringend benötigte Schutzanzüge und Medikamente auf den Weg nach Monrovia. Durch die Unterstützung der Else Kröner-Fresenius-Stiftung konnten sogar zwei mobile Isolierstationen mit je 22 Betten finanziert und errichtet werden. 

Weltweit erleben die Menschen Gewalt und Krieg, so auch im Nahen Osten: sie leiden derzeit unter dem Terror des IS im Nordirak und dem mehr als drei Jahre andauernden Krieg in Syrien. Arzneimittel und medizinisches Material sind in diesen Notsituationen Mangelware. Dabei gilt es hier nicht nur die Opfer von Waffengewalt sondern auch andere Patienten, wie chronisch Erkranke, weiter zu behandeln. Der Versorgung dieser Menschen, so auch während des Gaza-Krieges, galt in diesem Jahr die besondere Aufmerksamkeit von action medeor. Ganz besonders danken wir unseren Partnern, die vor Ort lebenswichtige Arbeit leisten: Denn sie sorgen dafür, dass die Hilfsgüter unter schwierigsten Bedingungen zu den Ärzten gelangen können. 

Zuletzt blickten wir mit großer Sorge auf die Nachrichten aus den Philippinen. Dort bedrohte Anfang Dezember der Taifun Hagupit mit einer Windgeschwindigkeit von rund 270 Stundenkilometern die Sicherheit der Menschen. Vorsorgliche Evakuierungsmaßnahmen verhinderten das Schlimmste. Dennoch wurden zahlreiche Häuser entlang der Küsten zerstört. Straßen sind unbefahrbar und viele Menschen können noch nicht in ihre Häuser zurück. action medeor wird deshalb kurzfristig 900 Familien auf der Insel Pannay mit Nothilfepaketen, die unter anderem Nahrungsmittel enthalten, unterstützen.   

Wir wünschen allen Freunden, Unterstützern und Spendern ein schönes Weihnachtsfest, Gesundheit und einen guten Übergang in das neue Jahr 2015!

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