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Pressemitteilungen Festakt: 50 Jahre action medeor

Tönisvorst. Das 50-jährige Bestehen  von action medeor feierten 450 geladene Gäste aus Politik und Vereinen, Freunde und Mitarbeiter mit einem Festakt am vergangenen Samstag in Tönisvorst. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe würdigte die Entwicklung des Medikamentenhilfswerks: „Als 1964 durch die Initiative des Landarztes Dr. Ernst Boekels Bürger im Raum Krefeld und Tönisvorst begonnen haben, Arzneimittel für die Gesundheitsstationen zu sammeln, ahnte niemand, dass sich dieses Engagement eines Tages als wegweisend, ja vielleicht sogar bahnbrechend herausstellen würde. Aus den bescheidenen Anfängen der Vereinsarbeit ist eine hochprofessionelle Organisation der Katastrophen- und Entwicklungshilfe geworden.“

Festakt-Moderatorin Hella Sinnhuber führte durch das Programm. Zu Wort kamen Ehrenamtler der ersten Stunde, Spender und Partner aus verschiedenen Projekten. Dr. Gerald Masuki hat das Medikamentenlager in Tansania mit aufgebaut. „Es ist eine große Herausforderung, die ländlichen Regionen mit guten Medikamenten zu versorgen“, so Masuki. Anfang nächsten Jahres wird ein weiteres Lager in Malawi eröffnet. Der Biotechnologe Alfred Edwin hat dafür bereits den Grundstein gelegt. „In Malawi fehlen 40 Prozent der Arzneimittel, vor allem in den kirchlichen Krankenhäusern“, sagt Edwin, „wir sind sehr froh über die Unterstützung von action medeor.“ Der tansanische Pharmazeut Dr. Eliangiringa Kaale berichtete, dass die Kooperation mit action medeor es ermögliche, ein Labor, in dem mittlerweile Arzneiformen für die ostafrikanische Industrie entwickelt werden, aufzubauen. Unterstützt wird diese Arbeit von rund 23.000 Spendern. Einer von ihnen ist der Lehrer Winfried Heikamp. Er motivierte in den vergangenen Jahren 15.000 Schüler für action medeor zu sammeln. „Ich habe einmal nachgerechnet“, so Heikamp, „dabei kamen insgesamt rund 63.000 Euro zusammen.“

Auch Anke Engelke war beim Festakt im Forum Corneliusfeld in Tönisvorst dabei. Seit elf Jahren nutzt sie ihre Prominenz, um für das Hilfswerk als Botschafterin zu werben. Dabei sei ihr jede Aktion wichtig: „Das Geld kommt an und damit wird ausschließlich Gutes getan.“

 

Foto: G. Dreißig

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