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Pressemitteilungen Zwei Isolierstationen werden in Liberia aufgebaut

Tönisvorst/Duisburg. action medeor und die Duisburger Hilfsorganisation I.S.A.R. Germany setzen ein Zeichen im Kampf gegen die gefährliche Infektionskrankheit Ebola im westafrikanischen Liberia. Am Mittwoch reist ein Team von I.S.A.R. Germany in die liberianische Hauptstadt Monrovia, um dort zwei Isolierstationen mit insgesamt 44 Behandlungsplätzen zu errichten. Das liberianische Gesundheitsministerium hatte dringend um diese Hilfe gebeten.

„Wir dürfen die Menschen nicht im Stich lassen und müssen ihnen in Notsituationen helfen“, sagt Bernd Pastors, Vorstandssprecher von action medeor. „Jeder Behandlungsplatz wird dringend gebraucht.“ Die Präsidentin von I.S.A.R. Germany, Dr. Daniela Lesmeister, verweist darauf, dass mit der Lieferung und dem Aufbau der Stationen ein Beitrag geleistet wird, dass sich die Krankheit nicht weiter ausbreiten kann. „Mit 44 Betten erweitern wir die aktuelle Kapazität um 20 Prozent in Monrovia“, so Lesmeister.

Bei den Isolierstationen handelt es sich um Spezialzelte aus den USA. Finanziert werden sie durch die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung. Das I.S.A.R. Team wird sich in Libe-ria um die Zollabfertigung, die Absprachen mit den örtlichen Behörden und die Standortwahl kümmern. Außerdem müssen die notwendigen Strom, Wasser- und Abwasseranschlüsse organisiert werden. Ziel ist es, die Stationen in den nächsten 14 Tagen voll funktionsfähig an das Gesundheitsministerium zu übergeben.

„Wir sind sehr froh, dass action medeor und I.S.A.R. Germany nun diese Hilfe für unser Land organisieren“, sagt Ethel Davis, Botschafterin von Liberia. „Wir brauchen wirklich jede Unterstützung.“ Tatsächlich drohe die Epidemie außer Kontrolle zu geraten. Wissenschaftler befürchten hunderttausende Ebola-Fälle. „Die nationalen Stellen sind überfordert!“, so die Botschafterin.

Eindringlich appellieren action medor und I.S.A.R. Germany an die Menschen in Deutschland, den Kampf gegen Ebola in Westafrika mit Spenden zu unterstützen. „Jeder Cent zählt“, so Bernd Pastors und Daniela Lesmeister. Ohne finanzielle Unterstützung seien die weltweiten humanitären Einsätze nicht zu bewältigen.

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