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Pressemitteilungen Startschuss für die Unternehmer-Initiative

Tönisvorst. Unternehmer aus der Region haben sich zusammengetan, um gemeinsam vom niederrheinischen Tönisvorst aus weltweite Hilfe zu leisten und die „Unternehmer-Initiative Niederrhein für action medeor“ gegründet. Den Anstoß dazu hat Christian Hülsemann, Geschäftsführer vom Autohaus Hülsemann, gegeben: „Wir als Unternehmer-Initiative möchten das zusammenführen, was im Bereich des sozialen Engagements für viele Unternehmen seit Jahren selbstverständlich ist: den Blick über die eigenen unmittelbaren Belange des Unternehmens hinaus auf jene Bereich zu lenken, die nicht immer im Fokus von wirtschaftlichen Interessen stehen, aber von großer gesellschaftlicher Bedeutung sind.“ Er unterstützt action medeor schon seit vielen Jahren.

„Mit dieser Initiative bekennen wir uns zum Standort Niederrhein und bündeln unser Engagement für ganz konkrete Hilfsmaßnahmen von action medeor“, sagt Hülsemann. Vom niederrheinischen Tönisvorst aus leistet action medeor seit über 50 Jahren medizinische Hilfe – und das weltweit. „Dabei ist es für uns ausschlaggebend, dass action medeor als Hilfswerk transparent arbeitet, über langjährige Erfahrung verfügt und wir sichergehen können, dass die Hilfe ankommt. Davon sind wir überzeugt“, so Hülsemann. Neben Christian Hülsemann ist Carlo Schacht von CarConnection einer der beiden Sprecher der Initiative. „Die Unternehmer-Initiative Niederrhein ist ein Novum in dieser Konstellation,“ erklärt Schacht, „kein Business-Club oder Sozialclub, sondern der eigenständige Zusammenschluss von Unternehmerpersönlichkeiten, die gemeinsam mit und für action medeor nicht nur die eigenen Mitarbeiter sondern auch andere wie zum Beispiel Kunden und Freunde dazu bewegen, sich für die gute Sache – für und mit action medeor – einzusetzen.“

Der Unternehmer-Initiative Niederrhein haben sich bereits neben dem Autohaus Hülsemann die Krefelder Marketing Agentur Reiber, der Krefelder Fahrzeugvermietung CarConnection GmbH, die 4 2 3 Gmbh aus Erftstadt und das Viersener Unternehmen T + P Engineering angeschlossen. „Keine Scheckbuchmentalität – sondern aktives Mitmachen ist die neue Dimension unseres Engagements als Unternehmer!“, sagt Carlo Schacht. Außerdem bietet die Unternehmerinitiative Gelegenheit zum Austausch mit Mittelständlern unterschiedlichster Branchen der Region. „Wir hoffen, dass wir noch viele andere Mitstreiter finden“, so Hülsemann, „denn gemeinsam können wir mehr erreichen.“
Eine erste Spende der Unternehmer-Initiative ist PAULA, eine stationäre Anlage zur Gewinnung von Trinkwasser aus verschmutztem Oberflächenwasser, der Viersener Firma T + P Engineering, ein Tochterunternehmen der Trienekens GmbH, die PAULA entwickelt, konzipiert hat und vertreibt. Sie hat einen Wert von 20.000 Euro. Die Wasseraufbereitungsanlage wird in den nächsten Tagen für das Sengerema Designated District Hospital im Norden Tansanias, acht Kilometer vom Victoriasee entfernt, auf den Weg gebracht. „Das ist für uns eine tolle Unterstützung“, sagt Christoph Bonsmann, Vorstand von action medeor. „Mit der Anlage können die sensiblen Bereiche des Krankenhauses mit hygienisch einwandfreiem Wasser versorgt werden. Dazu zählen eine Kinderstation, der OP und die Apotheke. “

Hintergrund:

Sauberes Trinkwasser ist ein elementares Menschenrecht. Doch 780 Millionen Menschen, haben keinen Zugriff auf hygienisch einwandfreies Trinkwasser. Sie können durch verunreinigtes Wasser lebensgefährlich erkranken. PAULA steht für Potable Aqua Unit – Lasting and Affordable (deutsch: langlebige und bezahlbare Trinkwasser-Einheit). Die kompakte Anlage kann zahllosen Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser verschaffen. Untersuchungen ergaben, dass die eingesetzte Membrantechnologie aus stark verunreinigtem Wasser 99,1  bzw. 99,9 Prozent möglicher Viren und Erreger ausfiltern kann. Die Anlage kann innerhalb von zwei Tagen aufgebaut und von einheimischen Kräften vor Ort betrieben werden. Die Anlage für Tansania filtert täglich 4.000 Liter Wasser. Konzipiert wurde sie vor allem für kleine Dörfer im Hinterland, die nicht über Leitungen mit sauberem Wasser aus Flüssen, Seen, Kanälen oder Brunnen versorgt werden können. Darüber hinaus eignet sich PAULA für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, die eine günstige und autarke Versorgung mit Trinkwasser anstreben. PAULA gilt als große Schwester von PAUL (Portable Aqua Unit for Lifesaving), ein mobiler Wasserrucksack für den Einsatz in Katastrophengebieten.



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