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Kurzmeldungen Ungleichheiten beenden. Aids beenden. Pandemien beenden

Der 1. Dezember ist Welt-AIDS-Tag. In diesem Jahr steht er unter dem Motto: „Ungleichheiten beenden. Aids beenden. Pandemien beenden.“

AIDS ist eine Krankheit, die durch eine Infektion mit dem humanen Immundefizienz-Virus (HIV) hervorgerufen wird. Das HI-Virus dringt in menschliche Immunzellen ein und verhindert dadurch ihre Funktionsfähigkeit – so entwickeln infizierte Menschen eine Immunschwäche, welche eine Reihe an Folgeerkrankungen mit sich ziehen kann. Diese Immunschwäche wird „Akquiriertes Immun-Defizienz-Syndrom“ oder kurz AIDS genannt. Im schlimmsten Fall können diese Folgeerkrankungen bis zum Tod führen.

Dank der Entwicklung von Medikamenten hat die Infektion mit dem HI-Virus ihren Schrecken ein wenig verlieren können. Obwohl die Krankheit nicht heilbar ist, kann die Viruslast durch die tägliche Einnahme von Tabletten soweit heruntergedrückt werden, dass infizierte Personen eine weitestgehend normale Lebenserwartung haben. Die Todesfälle konnten nach dem Höchststand im Jahr 2004 um 64% gesenkt werden.

Im Angesicht der COVID-19 Pandemie stehen mit dem HI-Virus infizierte Menschen einem größeren Risiko gegenüber. Das Sterberisiko im Fall einer Infektion mit dem Coronavirus ist im Vergleich zu nicht-Infizierten doppelt so hoch, gleichzeitig ist aber auch der Zugang zu medizinischen Versorgung stark eingeschränkt, die für HIV-Patient:innen elementar ist. Dies hat zur Folge, dass viele Zweiterkrankungen, die unter HIV-Infektionen deutlich schwerwiegender verlaufen – zum Beispiel Tuberkulose – nicht diagnostiziert und somit auch nicht behandelt werden können. Gleichzeitig leben 67% der HIV-Infizierten in Afrika südlich der Sahara. In dieser Region wurde bisher nur ein kleiner Teil der Bevölkerung gegen das Corona-Virus geimpft – eine Impfung, die für HIV-Patient:innen einen lebensrettenden Schutz darstellt.



Recht auf medizinische Versorgung

„Ich unterstütze action medeor, weil das Recht auf medizinische Versorgung keine Landesgrenzen kennen sollte.“

Marieluise Karastergios-Busch, Spenderin


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