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Kurzmeldungen Projekt in DR Kongo wird ausgeweitet

Mitarbeiter:innen der Partnerorganisation AFPDE informieren über gesunde Ernährung, Prävention von Krankheiten und Mangelernährung

Mitarbeiter:innen der Partnerorganisation AFPDE informieren über gesunde Ernährung, Prävention von Krankheiten und Mangelernährung © action medeor

Gesundheitskrisen wie Ausbrüche von Ebola und die anhaltende Corona-Pandemie sowie Naturkatastrophen führten in den vergangenen Monaten dazu, dass sich die Gesundheits- und Ernährungssituation vieler Menschen in unserem Projektgebiet in der Demokratischen Republik Kongo weiter verschärft.

Um auf diese akuten Notlagen zu reagieren und die Menschen im Projektgebiet widerstandsfähiger gegen zukünftige Krisen zu machen, bauen wir unser Projekt aus: gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation AFPDE werden zusätzliche Aktivitäten zur Ernährungssicherung durchgeführt. Dafür werden unter anderem Lagerräume für Lebensmittel gebaut sowie Möglichkeiten zum Trocknen und Verarbeiten der Feldfrüchte geschaffen. Diese Vorräte ermöglichen es den Familien, besser auf kommende Krisen und Ernteverluste vorbereitet zu sein – ein wichtiger Beitrag zur Ernährungssicherung und Katastrophenvorsorge. Zusätzlich werden Getreide-Mahlmaschinen für Mais und Maniok sowie Schälmaschinen für Reis für die Dörfer angeschafft.

Ergänzt werden diese Maßnahmen durch zusätzliche Schulungen zu Themen wie „Vermeiden von Ernteverlusten“ sowie „Lagerungs- und Vermarktungsstrategien“ sowie weitere Verteilungen von Saatgut und landwirtschaftlichem Material.

Neben den verschiedenen Aktivitäten im Bereich Ernährungssicherung werden auch die Maßnahmen zur Unterstützung der Gesundheitseinrichtungen ausgeweitet: aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie und der verschärften Gesundheits- und Ernährungssituation erhalten die Gesundheitseinrichtungen im Projektgebiet weitere Medikamente, Schutzmaterial sowie therapeutische Nahrungsmittel.



Einsatz für Menschen in Not lohnt sich

„Ich erinnere mich gut an eine Schwester, die zu uns kam, um eine Medikamentenspende abzuholen. Bevor sie ging, kniete sie vor uns nieder und bedankte sich mit einem Gebet bei uns. Solche Momente zeigen, dass es sich lohnt, sich für Menschen einzusetzen.”

Rajab Lawe, Apotheker bei action medeor Malawi


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