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Kurzmeldungen Guatemala: action medeor-Team unterstützt Frauenberatungszentrum

Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist in Guatemala weit verbreitet, gleichzeitig gibt es aber kaum Hilfsangebote und Anlaufstellen.

Gemeinsam mit der lokalen Partnerorganisation PIES de Occidente setzt sich action medeor dafür ein, Hilfsangebote insbesondere für indigene Frauen zu schaffen. Das neu eröffnete Frauenzentrum (CAIMUS) in der Stadt Totonicapán bietet eine Anlaufstelle, in der die Frauen auch in ihrer indigenen Muttersprache von einer Ärztin, Psychologin, Sozialarbeiterin sowie einer Anwältin Beratung und Betreuung erhalten, wenn sie Gewalt erlebt haben.

In der Corona-Pandemie ist diese Hilfe besonders wichtig

Die Corona-Pandemie bringt zusätzliche Herausforderungen: weitere der ohnehin nur wenigen Anlaufstellen sind geschlossen, an die sich Mädchen und Frauen in ihrer Not wenden können. Zudem zwingen die Lockdown-Maßnahmen die Frauen, zu Hause zu bleiben – oft genau dort, wo ihnen Gewalt angetan wird. Umso wichtiger ist die Arbeit des Frauenberatungszentrums! Hier geht die Arbeit auch während der Pandemie weiter: telefonisch, aber auch in persönlichen Gesprächen unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln.

Das Team von action medeor möchte diese wichtige Arbeit unterstützen – auch über unsere Projektzusammenarbeit hinaus. Daher wird die Arbeit des Frauenzentrums in diesem Jahr mit 1.500 Euro aus einer Spendenaktion von action medeor-Belegschaft, Vorstand und Präsidium unterstützt.

Die Spende kommt aus der Restcent-Spendenaktion von action medeor, in der die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die „Cent hinter dem Komma“ ihrer monatlichen Gehaltsabrechnung spenden können. Großzügig aufgerundet von Vorstand und Präsidium kamen so in diesem Jahr 1.500 Euro zusammen. Jedes Jahr wird eins der Projekte von action medeor ausgewählt, das durch diese Spendenaktion unterstützt wird.



Hilfe lohnt sich!

„Seit 2003 sind wir schon ein Team, action medeor & ich, und ich bin so froh, dass ich regelmäßig auf Projektreisen mitgenommen werde. Vor Ort erlebe ich, dass sich Hilfe lohnt.“

Anke Engelke, action medeor-Botschafterin



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