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Kurzmeldungen Hilfe nach Hurrikan Eta

Nach Hurrikan Eta wurden die betroffenen Familien mit Hilfsgütern versorgt.

Nach Hurrikan Eta wurden die betroffenen Familien mit Hilfsgütern versorgt. © action medeor

So geht es den Menschen in der Gemeinde Palop in Guatemala drei Monate nach Hurrikan Eta.

Ende November überschwemmte Hurrikan Eta in Guatemala ganze Dörfer, zerstörte Felder und Häuser. Tausende Familien verloren ihr Zuhause und standen vor dem Nichts. Mit der Unterstützung von Spenderinnen und Spendern konnte action medeor den betroffenen Menschen in der Gemeinde Palop beistehen. Heute – 3 Monate später – wollen wir Ihnen erzählen, was Ihre Spenden bewirkt haben.

Schnelle Hilfe

Direkt nach der Katastrophe war schnelle Hilfe gefragt: 300 Familien erhielten Lebensmittelpakete, Bettwäsche und Decken, Waschmittel und Seife. Außerdem wurden Wasserfilter und -kanister verteilt, um das verschmutzte Wasser zu reinigen und wasserbasierten Krankheiten wie Durchfall vorzubeugen.

Aufräumarbeiten

Wenige Tage nach Hurrikan Eta folgte mit Hurrikan Iota ein zweiter Sturm. Als dieser vorüber war, wagten die Familien sich an die ersten Aufräum- und Säuberungsarbeiten. action medeor unterstützte die Betroffenen dabei mit Hygienesets, in denen Waschmittel, Seife, Chlor und Putzmittel enthalten waren.

3 Monate später

Heute, drei Monate nach dem Hurrikan, sind alle Familien in ihre Dörfer zurückgekehrt. Doch die Nachwirkungen des Hurrikans halten immer noch an: Die meisten haben durch den Sturm ihre Lebensgrundlagen verloren. 70% der Ernten und der Nutztiere haben die Katastrophe nicht überlebt. Auch der Zugang zu sauberem Trinkwasser konnte bislang nicht wiederhergestellt werden. Umso wichtiger sind auch aktuell noch die Wasserfilter zur Reinigung des Wassers.

Medizinische Versorgung

Die Gesundheitsstation der Gemeinde wurde durch den Sturm von der Gemeinde abgeschnitten und konnte mehrere Wochen keine medizinische Hilfe leisten. Doch seit Kurzem finden einmal pro Woche wieder Sprechstunden in der Station statt. Damit die Patientinnen und Patienten behandelt werden können, hat action medeor das medizinische Personal vor Ort mit Medikamenten, Vitaminpräparaten und medizinischem Material ausgestattet.

Viele Menschen leiden an Lungenerkrankungen und grippalen Infekten, aber auch psychische Erkrankungen spielen nach den Erlebnissen eine große Rolle. Allein in der letzten Sprechstunde wurden insgesamt 250 Menschen behandelt und mit Medikamenten für ihre Hausapotheke versorgt.

Danke, dass Sie uns mit Ihren Spenden dabei unterstützen, Menschen bei Naturkatastrophen wie dieser beizustehen!



Beseitigung von Not und Leid

„Die Beseitigung oder Linderung von Not ist eine der wichtigsten Schlüsselfragen der Welt, die über Krieg oder Frieden entscheidet. Deshalb ist es so wichtig, sich für Menschen in benachteiligten Regionen einzusetzen.“

Rudolf Meyer, ehrenamtlich engagiert bei action medeor


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