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Kurzmeldungen Medikamentenhilfe für den Jemen geht weiter

© ADRA

action medeor unterstützt Gesundheitseinrichtungen im Jemen mit weiterer großer Hilfslieferung.

Die Corona-Pandemie stellt das Gesundheitssystem im Jemen vor eine weitere große Herausforderung. Bisher wurden etwa 2.000 Fälle von Covid-19 im Jemen bekannt - da allerdings ein großer Mangel an Testkapazitäten besteht, wird aber erwartet, dass die Zahlen in Wirklichkeit deutlich höher sind. Die Auswirkungen sind dramatisch: zum einen durch das direkte Gesundheitsrisiko einer Infektion mit dem Corona-Virus, zum anderen aber, weil in Folge der Pandemie weitere der ohnehin wenigen verbleibenden Gesundheitseinrichtungen schließen oder ihre Angebote reduzieren müssen.

Gemeinsam mit unseren Partnerorganisation MOAS und ADRA unterstützen wir die Menschen im Jemen mit dringend benötigter medizinischer Hilfe: eine Lieferung mit 7,5 Tonnen Medikamenten und medizinischem Material, wie beispielweise Infusionen, Vitamine und Antibiotika, wurde durch unsere Partner an Gesundheitseinrichtungen im Land verteilt.

Der inzwischen mehr als fünf Jahre anhaltende Krieg im Jemen hat zu einer weitreichenden humanitären Krise geführt: im Juli 2020 lebten über drei Millionen Menschen im Jemen in akuter Lebensmittelunsicherheit. Der Zusammenbruch der Gesundheits- und Sanitärversorgung führte zum schwersten Cholera-Ausbruch der Geschichte.



Beseitigung von Not und Leid

„Die Beseitigung oder Linderung von Not ist eine der wichtigsten Schlüsselfragen der Welt, die über Krieg oder Frieden entscheidet. Deshalb ist es so wichtig, sich für Menschen in benachteiligten Regionen einzusetzen.“

Rudolf Meyer, ehrenamtlich engagiert bei action medeor


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