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Kurzmeldungen Corona-Pandemie bedroht Nahrungsmittelversorgung

Für Millionen Menschen weltweit bedeutet die Corona-Pandemie direkt eine doppelte Bedrohung: zum einen das Risiko einer Infektion mit dem Virus – für viele in einem Umfeld, in dem keine ausreichenden Möglichkeiten zum Schutz und medizinischer Behandlung bestehen. Zum anderen bedeuten Ausgangssperren, geschlossene Grenzen, Kontaktsperren und steigende Preise für viele Menschen den Verlust von Einkommen und drohende Nahrungsmittelknappheit.

Gerade in dieser Situation muss die gemeinsame Projektarbeit von action medeor und unseren lokalen Partnerorganisationen weitergehen – sowohl mit Projekten, die direkt die Gesundheitsversorgung verbessern, als auch mit Maßnahmen, die Lebensbedingungen verbessern und gefährdete Bevölkerungsgruppen besonders stärken.

In der Demokratischen Republik Kongo führt action medeor gemeinsam mit der Partnerorganisation AFPDE ein Projekt durch, das auf kombinierte Maßnahmen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Ernährungssituation der Familien setzt.  Die Projektregion ist sowohl von den Auswirkungen der Corona-Pandemie als auch von den Folgen der Überschwemmungen im April 2020 betroffen:  41 Kleinbauen aus dem Projekt verloren durch die Überschwemmungen ihre Ernte. Um die Situation für die Familien zu verbessern, wird das Projekt jetzt noch einmal ausgeweitet: zusätzliches Saatgut und Werkzeuge werden beschafft, so dass weitere Kleinbauern von der Unterstützung des Projektes profitieren können.



Einsatz für Menschen in Not lohnt sich

„Ich erinnere mich gut an eine Schwester, die zu uns kam, um eine Medikamentenspende abzuholen. Bevor sie ging, kniete sie vor uns nieder und bedankte sich mit einem Gebet bei uns. Solche Momente zeigen, dass es sich lohnt, sich für Menschen einzusetzen.”

Rajab Lawe, Apotheker bei action medeor Malawi