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Kurzmeldungen Überschwemmungen in Somalia

© WARDI

Anfang Mai wurden die Menschen in der Hiran Region in Zentralsomalia von verheerenden Überschwemmungen getroffen. 40.000 Familien mussten ihre Dörfer verlassen. Die Ernten sind zerstört.

Vom Schicksal gebeutelt

Die Hiran Region scheint vom Schicksal gebeutelt zu sein. Erst Ende 2019 wurde die Region von schweren Überschwemmungen heimgesucht. Anfang 2020 verbreitete dann eine Heuschreckenplage, die die Ernten der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern angriff, Angst und Schrecken. Nach starken Regenfällen im Mai 2020 kam es erneut zum Übertreten des Shabelle-Flusses und starken Überschwemmungen in den flussnahen Gebieten. 240.000 Menschen mussten ihre Heimatdörfer verlassen und in provisorischen Camps unterkommen. Durch die schlechten Hygienebedingungen steigt dort die Gefahr von Durchfallerkrankungen enorm an. Auch die Angst vor einem Ausbruch der Corona-Pandemie ist groß.

Ernten zerstört

Außerdem spielt Hunger eine große Rolle. Die Ernten der Dorfbewohner sind zerstört. Eine zweite Regenzeit in Folge ohne Ernteerträge wäre für die betroffenen Bäuerinnen und Bauer eine Katastrophe. Gemeinsam mit der Partnerorganisation WARDI leitet action medeor nun alles in die Wege, um die Familien nach der Rückkehr in ihre Dörfer mit neuem Saatgut und Dünger zu versorgen. Sobald sie in ihre Heimatorte zurückkehren, können die Felder dann neu bepflanzt werden.



Beseitigung von Not und Leid

„Die Beseitigung oder Linderung von Not ist eine der wichtigsten Schlüsselfragen der Welt, die über Krieg oder Frieden entscheidet. Deshalb ist es so wichtig, sich für Menschen in benachteiligten Regionen einzusetzen.“

Rudolf Meyer, ehrenamtlich engagiert bei action medeor



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