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Kurzmeldungen Stipendium an Pharmazie-Studentin in Tansania vergeben

Die 25-jährige Wema Aswile aus Daressalam wird mit einem Stipendium der action medeor-Stiftung bei ihrem Masterstudium der Pharmazie an der Muhimbili University in Tansania unterstützt.

action medeor-Pharmazeutin  Irmgard Buchkremer hat die Stipendiatin in Tansania getroffen: „Wema ist eine gute Studentin, hat super Noten, ist ehrgeizig und traut sich was zu. Im Anschluss an den Master möchte sie an der Uni bleiben, um ihren Doktor zu machen.“

Während ihres zweijährigen Masterstudiums wird Wema wie alle anderen Masterstudenten auch als Dozentin für Pharmakologie für die Bachelorstudenten arbeiten. „Im ersten Semester steht außerdem viel Theorie auf dem Programm, ab April wird sie dann am Muhimbili National Hospital regelmäßig an den Visiten teilnehmen“, berichtet sie von ihrem Gespräch mit der Studentin.

In Tansania versorgen weniger als drei Apothekerinnen und Apotheker 100.000 Einwohner – in Deutschland liegt diese Zahl bei über 70. Die Folge: es fehlt an gut ausgebildetem pharmazeutischen Personal im gesamten Gesundheitssystem des Landes. Hier setzt die action medeor-Stiftung an: über das Stipendium wird Studenten die Aufnahme eines Masterstudiums ermöglicht, denn die Stiftung finanziert Studiengebühren, Lebenshaltungskosten und die Publikation der Masterarbeit.

Neben der Vergabe von Stipendien engagiert sich die action medeor-Stiftung auch in anderen Projekten für die Aus- und Weiterbildung von medizinischem und pharmazeutischem Fachpersonal. So werden unter anderem jedes Jahr drei herausragende Studierende der School of Pharmacy in Tansania mit dem  Felix Wiemes-Gedächtnispreis ausgezeichnet – auch Wema Aswile gehörte 2017 zu den Preisträgerinnen.

Die Ausbildung von jungen Frauen in naturwissenschaftlichen Fächern steht auch bei den Vereinten Nationen im Fokus: „Um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gewachsen zu sein, müssen wir unser volles Potenzial nutzen. Dieses erfordert den Abbau von Geschlechterstereotypen“, so die Erklärung zum Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft, der am 11. Februar begangen wird. Noch immer sind Frauen in Wissenschaft und Forschung unterrepräsentiert, insbesondere in naturwissenschaftlichen und technischen Fächern.



Wenn Hilfe ankommt

„Wenn wir von unseren Partnern die Rückmeldung bekommen, dass die Pakete sicher angekommen sind, macht mich das stolz. Zu hören, dass die Arbeit, die für mich so alltäglich ist, für viele Menschen einen großen Unterschied macht, ist ein tolles Gefühl.”
Marc Hitz, Mitarbeiter im Medikamentenlager



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