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Kurzmeldungen DR Kongo: Ein Leben auf der Flucht

Mehr als 70 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. 85% davon leben in Entwicklungsländern - so zum Beispiel in der Demokratischen Republik Kongo.

Im Flüchtlingscamp Lusenda im Osten des Landes engagiert sich action medeor dafür, den Geflüchteten möglichst gute Lebensbedingungen zu ermöglichen.

Hier lebt Nirandikura Musa mit seiner Familie. Seit seinem 13. Lebensjahr ist der 38-jährige auf der Flucht vor Krieg und Gewalt. In seinem bisherigen Leben haben Gewalt und Leid häufig sein Leben bestimmt. Ursprünglich kommt er aus Burundi - als dort der Krieg ausbrach, floh er mit seinen Geschwistern und Eltern erstmals in die Demokratische Republik Kongo. Doch nur ein Jahr später brach auch hier Krieg aus. Die Familie floh nach Tansania.

„Als sich die Situation in Burundi beruhigte, kehrten wir nach Hause zurück – in der Hoffnung, am Ende in Frieden zu leben. Leider war diese Hoffnung nur von kurzer Dauer”, erzählt Nirandikura. Erneut brachen Unruhen und Gewalt in Burundi aus, nur mit Glück konnte er sich gemeinsam mit seiner Frau und den drei Kindern über die Grenze retten.

Seit 2015 lebt er mit seiner Familie im Flüchtlingscamp Lusenda. "Meine Geschichte ist sehr schmerzhaft und schwer zu vergessen", erzählt er den Mitarbeitern unserer lokalen Partnerorganisation.

Leider ist die Geschichte von Nirandikura kein Einzelfall. In verschiedenen Projekten engagiert sich action medeor dafür, Menschen, die vor Gewalt, Hunger und Verfolgung fliehen, beizustehen.



Hilfe lohnt sich!

„Seit 2003 sind wir schon ein Team, action medeor & ich, und ich bin so froh, dass ich regelmäßig auf Projektreisen mitgenommen werde. Vor Ort erlebe ich, dass sich Hilfe lohnt.“

Anke Engelke, action medeor-Botschafterin


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