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Hingeschaut – action medeor Blog Portrait: Jacqueline Dzidzi und Amiri Kabega

Im März 2021 hat Jacqueline mit Amiri einige Krankenhäuser in Tansania besucht.

Im März 2021 hat Jacqueline mit Amiri einige Krankenhäuser in Tansania besucht. © action medeor/E. J. Rutahiwa

Jacqueline und Amiri sind Lebensretter der etwas anderen Art. Als Medizintechniker:innen in Malawiund Tansania sorgen sie dafür, dass lebensrettende Geräte vorhanden und funktionstüchtig sind.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag für euch aus?

Jacqueline: Jeder Tag ist anders. Aber grundsätzlich machen wir alles, was mit medizinischen Geräten zu tun hat: Wir installieren sie in Krankenhäusern, erklären, wie sie benutzt werden, und reparieren sie, wenn sie kaputt sind.

Amiri: Dafür müssen wir manchmal viele Stunden zu den Krankenhäusern hinfahren. Einige sind fast 1.000 Kilometer entfernt. In Tansania können wir den Reparatur-Service jetzt glücklicherweise teilweise auch digital anbieten.

Welche Probleme treten im Umgang mit medizinischen Geräten besonders häufig auf?

Amiri: Oft fehlen Ersatzteile oder Zubehör zum Betrieb der Geräte. Und häufig ist das Personal im Krankenhaus nicht für die Nutzung der Geräte geschult worden. Wir geben dann eine Einführung oder bieten dem Personal an, an einer unserer Schulungen teilzunehmen.

Was ist so wertvoll an der Zusammenarbeit von action medeor Tansania und Malawi?

Jacqueline: Wir profitieren vom Wissen der jeweils anderen. Wenn knifflige Probleme auftreten, sind wir im engen Austausch und unterstützen uns gegenseitig. Ich empfinde es als sehr bereichernd, mich mit Kolleginnen und Kollegen auszutauschen, die in anderen Regionen arbeiten.

Was ist das Schönste an eurem Job?

Amiri: Es macht Spaß, in einem motivierten Team gemeinsam an neuen Ideen und Lösungen zu arbeiten.

Jacqueline: Und gleichzeitig leisten wir damit einen wichtigen Beitrag für die Krankenhäuser in Malawi und Tansania. Durch uns können kranke und verletzte Menschen behandelt werden. Indirekt sind wir Lebensretter!



Helfen ist selbstverständlich

„Würden meine Familie und ich von einer Naturkatastrophe getroffen werden, würde ich mir auch wünschen, dass es Menschen gibt, die uns helfen. Deshalb ist es für mich selbstverständlich, Menschen, die in Not geraten sind, zu unterstützen.”

Heike Wennmacher, Spenderin

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