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Hingeschaut – action medeor Blog Notstand: Corona in Malawi

Der Bedarf an Medikamenten und medizinischem Material ist groß: viel Arbeit für das Team von action medeor Malawi.

Der Bedarf an Medikamenten und medizinischem Material ist groß: viel Arbeit für das Team von action medeor Malawi. © action medeor / B. Breuer

Auch in Malawi wird der Alltag immer mehr durch die Corona Pandemie bestimmt. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen nimmt stark zu.

In der vergangenen Woche hat das Land den Notstand ausgerufen: eine nächtliche Ausgangssperre wurde verhängt, Schulen und Kindergärten sind geschlossen, es besteht eine allgemeine Maskenpflicht.

Susann Held leitet seit 2015 die Niederlassung von action medeor in Malawi. Aus dem Medikamentenlager in der Hauptstadt Lilongwe versorgt sie mit ihrem Team Gesundheitseinrichtungen mit Medikamenten und medizinischem Material – aber auch diese Arbeit wird durch die Pandemie beeinträchtigt: „Aktuell arbeitet das Team in Schichten, damit wir Kontakte untereinander so weit wie möglich reduzieren. Insgesamt wird die Lage hier schwierig, auf den Straßen ist es sehr ruhig, in den Geschäften gibt es weniger Ware“, berichtet Susann Held aus ihrem Alltag.

Schutzausrüstung, Tests und Versorgung sind in Malawi nicht in ausreichendem Maß vorhanden. „Wir haben Schutzanzüge und Masken vorrätig, außerdem beliefern wir Krankenhäuser auch mit Sauerstoffkonzentratoren, die unter anderem zur Behandlung von Covid19 benutzt werden. Insgesamt ist der Bedarf in den Krankenhäusern groß“.

Aber auch andere Gesundheitsprobleme machen während der Pandemie keine Pause. Aktuell ist Regenzeit in Malawi – und mit ihr kommen Krankheiten wie Malaria, Durchfallerkrankungen und das Risiko von Cholera. Das Team von action medeor Malawi arbeitet weiterhin dafür, das Gesundheitssystem in Malawi zu unterstützen. "Die Situation bedrückt uns immer mehr, aber wir hoffen, dass wir alle gesund blieben und tun, was nötig ist!"



Beseitigung von Not und Leid

„Die Beseitigung oder Linderung von Not ist eine der wichtigsten Schlüsselfragen der Welt, die über Krieg oder Frieden entscheidet. Deshalb ist es so wichtig, sich für Menschen in benachteiligten Regionen einzusetzen.“

Rudolf Meyer, ehrenamtlich engagiert bei action medeor


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