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Hingeschaut – action medeor Blog 100 Kilometer Fußweg für ein Medikament

100 Kilometer Kampagne von action medeor

100 Kilometer Kampagne von action medeor © action medeor

Das geht zu weit! Weltweit haben Menschen keinen Zugang zu Medikamenten und medizinischer Versorgung.

Als Notapotheke der Welt setzt sich action medeor seit mehr als 55 Jahren für die Gesundheit von Menschen weltweit ein. Mit unserer aktuellen Kampagne möchten wir jetzt darauf aufmerksam machen, wie viele Menschen weltweit keinen Zugang zu ausreichender Gesundheitsversorgung haben.

100 Kilometer Fußweg für ein Medikament

Das Trinity Muona Hospital in Malawi liegt direkt an der Grenze zu Mosambik. Menschen aus Malawi und Mosambik sind hier teilweise mehrere Tage unterwegs, um in dem Krankenhaus medizinisch versorgt zu werden. So ein Fußmarsch muss gut überlegt sein. Denn häufig kann man nicht mal sicher sein, dass die notwendigen Medikamente dann auch verfügbar sind.

Der einzige Arzt: Der Bootsdoktor

Nicht nur in Malawi muss man weite Strecken zurücklegen, um an Medikamente zu gelangen. Auch in der Demokratischen Republik Kongo gibt es Gebiete, die so abgelegen sind, dass dort kaum jemand je einen Arzt sieht. Seit einigen Jahren ist hier Dr. Bosolo mit seinem Ambulanzboot unterwegs. Fünf mal im Jahr fährt er die Dörfer am Fluss Kongo und seinen Nebenflüssen Ubangi und Ngiri ab und behandelt Männer, Frauen und Kinder. Abgesehen davon gibt es im Umkreis von hunderten Kilometern keine medizinische Versorgung.

Das geht zu weit!

Das sind nur zwei von vielen Beispielen weltweit. Menschen weltweit leiden an behandelbaren Krankheiten, nur weil die notwendigen Medikamente nicht erhältlich sind. Jedes Jahr sterben eine halbe Million Kinder an einer infektiösen Durchfallerkrankung. Hunderttausende Mütter in armen und benachteiligten Regionen sterben infolge einer Schwangerschaft oder Geburt, weil sie nicht medizinisch begleitet werden. Das muss sich ändern!

Die Arbeit von action medeor

Die Verfügbarkeit von Medikamenten und medizinischer Versorgung ist in der Welt ungerecht verteilt. action medeor bekämpft diese Ungerechtigkeit. Jedes Jahr versorgen wir Ärzte in mehr als 90 Ländern mit dringend benötigten Medikamenten und medizinischem Equipment. In nachhaltigen Gesundheitsprojekten bilden wir Gesundheitspersonal wie Hebammen und Apotheker aus.

Die Corona-Pandemie hat auch uns in Europa spüren lassen, wie es sich anfühlt, wenn Engpässe entstehen und Gesundheitssysteme zu schwach sind, um Patienten ausreichend zu versorgen. Ängste und Sorgen, die Menschen in benachteiligten Regionen tagtäglich haben, wurden auf einmal auch für uns in Deutschland sehr real. Setzen Sie sich mit uns gemeinsam dafür ein, dass kein Mensch auf dieser Welt mehr an einer behandelbaren Erkrankung sterben muss.

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Wenn Hilfe ankommt

„Wenn wir von unseren Partnern die Rückmeldung bekommen, dass die Pakete sicher angekommen sind, macht mich das stolz. Zu hören, dass die Arbeit, die für mich so alltäglich ist, für viele Menschen einen großen Unterschied macht, ist ein tolles Gefühl.”
Marc Hitz, Mitarbeiter im Medikamentenlager


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