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Hingeschaut – action medeor Blog Weltaidstag: Gemeinsam gegen Aids in der DR Kongo

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    Durch eine spezielle Therapie und medizinische Betreuung kann die Übertragung des HI-Virus von der Mutter auf das Kind verhindert werden.
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    Gemeinsam gegen HIV/Aids: action medeor-Projektreferent Emmanuel Limi besuchte eine Veranstaltung zum Weltaidstag in der DR Kongo.
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    Gute Zusammenarbeit: Chantal Binwa von AFPDE und Emmanuel Limi von action medeor gemeinsam in Süd-Kivu.
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    Gegenbesuch in Deutschland: 2018 war ein Team von AFPDE bei action medeor in Tönisvorst zu Gast
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    Beschaffung von notwendiger Diagnosetechnik: auch die Austattung der Gesundheitseinrichtungen im Projektgebiet gehört zu den gemeinsamen Maßnahmen.

Bereits seit 2010 arbeiten action medeor und die lokale Partnerorganisation Association des Femmes pour la Promotion et le Développement Endogène asbl (AFPDE) in der Demokratischen Republik Kongo zusammen.

Viele Projekte wurden bereits erfolgreich umgesetzt. Ein gemeinsames Ziel, das sich in allen Projekten wiederfindet: die Ausbreitung von HIV in dem zentralafrikanischen Land reduzieren und Patienten mit der lebensnotwendigen Therapie und umfassender Betreuung unterstützen.

Andrea Eller, bei action medeor für die Gesundheitsprojekte in Afrika verantwortlich, begleitet die Zusammenarbeit mit AFPDE von Beginn an und hat selbst bereits gemeinsame Projekte im Kongo besucht. „Unsere gemeinsame Arbeit deckt viele Bereiche ab: von Aufklärung der Bevölkerung, Durchführung von HIV-Tests, medizinischer Versorgung von Patienten, Lieferung von Diagnosegeräten an Gesundheitseinrichtungen in der Region bis zu Maßnahmen zur Prävention von der Übertragung des Virus von der Mutter auf ihr Baby.“

Aktuell engagieren sich action medeor und das Team von AFPDE gemeinsam für die medizinische Versorgung von burundischen Geflüchteten sowie dafür, die Gesundheitsversorgung für die Menschen in den Regionen rund um die UNHCR Flüchtlingscamps zu verbessern. Auch hierbei spielen HIV/Aids-Prävention und Betreuung von Patienten eine wichtige Rolle. „Eine Maßnahme, die wir in dieser Projektphase verstärkt in den Fokus genommen haben,  ist der Aufbau von Selbsthilfegruppen für Menschen mit HIV/Aids“, berichtet Andrea Eller. „Die Patienten sind oft sozial isoliert und haben wenig Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und sich zum Beispiel über Therapien und ihre Rechte zu informieren. Diese Gruppen sind vor Ort etabliert und werden  gut angenommen– deshalb werden wir gemeinsam mit AFPDE auch in unserem Projekt diese Möglichkeit schaffen“.

Die Demokratische Republik Kongo

Nach aktuellen Zahlen von UNAIDS leben in der DR Kongo 450.000 Menschen mit HIV. Seit 2010 konnte die Zahl der Todesopfer um 60 Prozent reduziert werden – ein großer Fortschritt. Besonders für Frauen ist das Infektionsrisiko aber weiterhin groß und auch Faktoren wie Armut, Flucht und kriegerische Auseinandersetzungen führen zu einem erhöhten Risiko für eine Ausbreitung des Virus.
Unter den Ländern, die auf der Liste des Human Development Index (HDI) aufgeführt sind, liegt die Demokratische Republik Kongo auf Rang 176 von 189.  Der Osten der DR Kongo und im speziellen die Projektregion Süd-Kivu gehören zu den ärmsten und fragilsten Gegenden in der DR Kongo: Die Gesundheits-, Wasser-, und Sanitärversorgung ist prekär. Binnenvertriebene aus anderen Regionen des Landes sowie burundische Geflüchtete belasten zusätzlich die ohnehin schwachen Kapazitäten der lokalen Strukturen in der Region: 80% der Bevölkerung Süd-Kivus hat derzeit keinen sicheren Zugang zu medizinischer Versorgung auf Grund mangelnder Materialien, Medikamente und einem Mangel an ausgebildetem Gesundheitspersonal.



Beseitigung von Not und Leid

„Die Beseitigung oder Linderung von Not ist eine der wichtigsten Schlüsselfragen der Welt, die über Krieg oder Frieden entscheidet. Deshalb ist es so wichtig, sich für Menschen in benachteiligten Regionen einzusetzen.“

Rudolf Meyer, ehrenamtlich engagiert bei action medeor




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