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Hingeschaut – action medeor Blog Ein Besuch in Burkina Faso: wie Betroffene zu Helfern werden

Krankenpfleger Joseph Sébé berät eine Mutter mit ihren Kindern in der Gesundheitsstation von A.M.P.O. in Burkina Faso.

Krankenpfleger Joseph Sébé berät eine Mutter mit ihren Kindern in der Gesundheitsstation von A.M.P.O. in Burkina Faso. © action medeor

Bereits seit vielen Jahren besteht eine Partnerschaft zwischen A.M.P.O. in Burkina Faso und dem Medikamentenhilfswerk action medeor. In diesem Jahr besuchen erstmals zwei Mitarbeiter von action medeor die Projekte vor Ort.

A.M.P.O., die Association Managré Nooma pour la Protection des Orphelins, ist eine burkinische soziale Einrichtung, die von der deutschen Katrin Rohde gegründet wurde. Heute umfasst sie neben zwei Waisenhäusern eine Biofarm, Projekte zur Reintegration von Straßenmädchen, eine Behindertenwerkstatt und eine große Gesundheitsstation. Im Rahmen einer bereits jahrzehntelangen Partnerschaft beliefert action medeor A.M.P.O. in Ouagadougou mit Medikamenten und medizinischem Verbrauchsmaterial.

Im Rahmen einer Burkina Faso Reise im September 2018 erhielten die action medeor Mitarbeiter Mareike Illing und Stefan Marx die Chance, einen ausführlichen Einblick in die Projekte von A.M.P.O. zu bekommen. „Es wurde schnell klar: es besteht eine deutliche Parallele zwischen beiden Organisationen, die über das einfache Engagement in der Gesundheitsbranche hinausgeht“, berichtete Mareike Illing nach ihrem Besuch. Der Grundsatz „Hilf den Helfern“ – der Kern der Arbeit von action medeor – wird auch in den verschiedenen Projekten von A.M.P.O.-Projekten deutlich.

In der Gesundheitsstation allein arbeiten vier der ehemaligen Waisenkinder von A.M.P.O. Früher selbst auf Unterstützung angewiesen und glücklicherweise in die Obhut von A.M.P.O. gekommen, behandeln die „Ehemaligen“ heute selbst Patienten, die so dringend auf medizinische Hilfe angewiesen sind. „Es sind die Helfer, die andere Menschen unterstützen können, weil sie damals selbst Hilfe erhalten haben. Nachhaltigkeit und Hilfe zur Selbsthilfe, wie man sie sich überall wünschen würde“, so das Fazit nach der Rückkehr.




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