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Hingeschaut – action medeor Blog Studieren dank action medeor: Ein Bericht aus Tansania

An der Muhimbili University of Health and Allied Sciences (MUHAS) in Dar es Salaam in Tansania werden derzeit etwa 4000 Studenten zu Medizinern, Zahnärzten, Pharmazeuten, Krankenpflegern und Gesundheitsmanagern ausgebildet.

Zwei von ihnen sind Paul Malaba (27 Jahre) und Mihayo Nyombwe (37 Jahre), die dank eines Stipendiums durch die action medeor Stiftung Studiengebühren, Unterhalt und Chemikalien bezahlen und sich so ihren Traum vom Master-Studium erfüllen können. Mihayo Nyombwe hat an der Universität Dar es Saalam zunächst ein Diplom in Pharmazie und anschließend einen Bachelor in Chemie absolviert. Anschließend war er bei verschiedenen pharmazeutischen Unternehmen beschäftigt. Das Stipendium nutzt er um seinen Master in Pharmazeutischer Qualitätskontrolle zu erweben. In diesem Interview berichtet er von seinen Erfahrungen als Master-Student.

In welchem Bereich studieren bzw. forschen Sie derzeit?

Zurzeit schreibe ich meine Masterarbeit am Lehrstuhl für medizinische Chemie, Fachbereich Pharmazie. Der Titel meiner Arbeit lautet “Untersuchung der Qualität von Daktacort-Creme in verschiedenen Regionen Tansanias“.

Wie wurden Sie für das Stipendium ausgewählt?

Ich habe mich beworben – und das hat funktioniert!

Hat das Stipendium Ihre Situation oder Ihre Karriereplanung beeinflusst?

Das Stipendium der action medeor Stiftung hat einen großen Einfluss auf meine Situation am Arbeitsplatz. In meinem Masterprogram erwerbe ich genau die Qualifikationen, die ich benötige um effektiv die Qualität der produzierten Arzneimittel zu kontrollieren.

Was gefällt Ihnen am besten am Studium?

Mir gefällt die Betriebsamkeit in der Forschung. Ich hätte niemals gedacht, dass ich an diesem Punkt meiner Kariere so beschäftigt sein würde. Ich bereite gerade einen Forschungsantrag vor. Alles muss von meinem Betreuer gegengelesen und abgesegnet werden. Das ist sehr aufregend für mich.

Können Sie einen Einfluss durch action medeor auf die MUHAS Universität im Allgemeinen feststellen?

Ja, einen positiven Einfluss. Wir präsentieren jetzt unsere Forschungsergebnisse auf internationalen Konferenzen und veröffentlichen sie in anerkannten, wissenschaftlichen Journalen.

Wie würden Sie einen freien Tag verbringen?

Wenn ich frei habe, bin ich meistens in der Stadt unterwegs um Familie und Freunde zu treffen. Die Stadt ist sehr weitläufig und meine Bekannten sind über alle Stadtteile verstreut. Da ist es gar nicht so leicht, das Sozialleben aufrecht zu erhalten.

Wo sehen Sie sich in 5 oder 10 Jahren?

Ich wäre gerne in der Lage eine effektive HPLC-Analysemethode für meine Firma zu entwickeln. Diese Analyseverfahren verbrauchen sehr viele Ressourcen und es ist sehr schwierig, die Vorgaben des Arzneibuches einzuhalten. Ich glaube trotzdem, dass dies der richtige Weg ist, um die Qualität der in Tansania produzierten Medikamente zu verbessern, deshalb möchte ich mich in diesem Bereich spezialisieren.

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