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Hingeschaut – action medeor Blog Zwei Jahre nach Erdbeben: action medeor unterstützt Bevölkerung

Im Projekt von action medeor lernen die Frauen, wie sie sich vor Übergriffen schützen und ihre Rechte durchsetzen.

Im Projekt von action medeor lernen die Frauen, wie sie sich vor Übergriffen schützen und ihre Rechte durchsetzen. @ action medeor / Sajana Shrestha

Vor zwei Jahren wurde Nepal von einem Erdbeben der Stärke 7,8 getroffen. Fast 9.000 Menschen starben, 22.000 wurden verletzt.

Sofort lief im Medikamentenlager von action medeor in Tönisvorst die Hilfe an. „In der akuten Nothilfe kommt es auf jede Stunde an. Die ersten medizinischen Hilfspakete wurden bereits am Tag des Erdbebens in unserem Medikamentenlager gepackt und von Partnerorganisationen in das Katastrophengebiet gebracht“, berichtet Dirk Angemeer, Bereichsleiter bei action medeor und verantwortlich für die Medikamentenhilfe. „Insgesamt hat action medeor in den Wochen und Monaten nach dem Erdbeben fast 50 Tonnen medizinische Hilfsgüter nach Nepal gebracht“.

Aber auch nach der Phase der akuten Nothilfe läuft die Hilfe von action medeor weiter. In verschiedenen Gesundheitsprojekten liegt ein Fokus der Arbeit auf der Verbesserung der Lebensbedingungen von Frauen und Kindern. „Frauen und Mädchen nehmen traditionell eine untergeordnete Position in der nepalesischen Gesellschaft ein. Das Erdbeben hat diese Situation weiter verschärft, da Menschenhandel und Gewalt in der chaotischen Situation nach der Katastrophe deutlich zugenommen haben“, informiert Dr. Margret Müller. Sie betreut die Projekte von action medeor im Himalaya-Staat und reiste Anfang April zuletzt in die Region.

Gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen bietet action medeor unter anderem Aufklärungsveranstaltungen und psychologische Betreuung für Frauen und Mädchen an, informiert über Krankheiten und Prävention und führt Selbstverteidigungskurse für Frauen durch. „Es ist schön zu sehen, wie die Frauen in unseren Projekten aufblühen und beginnen, für ihre Rechte und die Verbesserung ihrer Situation einzustehen. Gemeinsam werden sie ihren Beitrag dazu leisten, ihr Land nach dieser schweren Katastrophe wieder aufzubauen.“






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