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Hingeschaut Chronik: Hilfe nach dem Nepal-Beben

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    Am 25. April 2015 erschüttert ein Erdbeben den Himalaya. Im Lager von action medeor werden noch am gleichen Tag Hilfslieferungen gepackt.
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    Im Hilfsflieger von Aktion Deutschland Hilft werden die Notfallmedikamente nach Nepal transportiert. © ADH/Zanettini
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    Am 10. Mai 2015 eröffnet action medeor in Nepal eine Medikamentenverteilerstelle, um auch abgelegene Gesundheitsstationen versorgen zu können.
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    Das Team von action medeor koordiniert die Hilfe vor Ort und stellt sicher, dass auch entlegene Gebirgsdörfer mit Medikamenten versorgt werden.
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    Im Juni 2015 beginnt der Wiederaufbau. action medeor unterstützt die Instandsetzung der Poliklinik in Nuwakot, dem einzigen Krankenhaus für die mehr als 50.000 Menschen in der Region.

Von der Nothilfe zum Wiederaufbau: Nachdem die Himalaya-Region von einem schweren Erdbeben heimgesucht wurde, schickte action medeor sofort Medikamente zu den Betroffenen. Und auch Monate später stehen wir den Erdbebenopfern zur Seite. Unsere Hilfe in der Chronik.

Nepal, 25. April 2015: Ein Erdbeben der Stärke 7,8 erschüttert den Himalaya

In der Hauptstadt Kathmandu und den umliegenden Gebirgstälern fordern einstürzende Häuser und Gerölllawinen mehr als 8.000 Tote, mindestens 22.000 Menschen werden verletzt. Noch am selben Tag werden im Medikamentenlager von action medeor Pakete für die erste medizinische Notversorgung gepackt: Schmerzmittel, Antibiotika, Verbands- und Nahtmaterial, chirurgisches Besteck und Spritzen. Insgesamt vier Tonnen Hilfsgüter gehen sofort nach Nepal, während dort die Helfer noch mit bloßen Händen in den Trümmern weiter Verschüttete suchen.

10. Mai 2015: action medeor eröffnet Medikamenten-Verteilerstation als Notapotheke

Im Shanti-Sewa-Griha-Krankenhaus in Kathmandu suchen immer noch Verletzte verzweifelt Hilfe. Die Partner-Klinik von action medeor blieb unbeschädigt, doch Verbandsmaterial, Medikamente und Trinkwasser werden knapp. Pharmazeutin Shushan Tedla und Projektmitarbeiterin Katharina Wilkin reisen nach Nepal, um eine Verteilerstelle für Medikamente einzurichten. Im Gepäck: noch einmal 14 Tonnen medizinisches Material für Krankenhäuser, Gesundheitsstationen und mobile Ärzteteams. Endlich erreicht die Hilfe auch schwer zugängliche Bergdörfer. 

Juni 2015: Bleiben, wenn die Kameras abziehen

Noch immer werden Kranke in Zelten behandelt. Denn das Erdbeben hat nicht nur Wohnhäuser, sondern auch zahlreiche medizinische Einrichtungen zerstört oder schwer beschädigt. Deshalb unterstützt action medeor die Instandsetzung von rund 30 Gesundheitsposten und der 2013 eröffneten Poliklinik in Nuwakot – dem einzigen Krankenhaus für die mehr als 50.000 Menschen in der Region. „Die Mitarbeiter der Klinik sind unendlich dankbar für die Medikamentenhilfe von action medeor und hoffen, dass sie bald wieder Patienten in der Klinik statt in Zelten behandeln können“, berichtet Projektmitarbeiterin Katharina Wilkin.