Nach 23 Jahren bei medeor in den Ruhestand
Tönisvorst, 15. Dezember 2011. Günther Mäder hat gut lachen. Nach 23 Jahren bei action medeor verabschiedet sich der 64-jJährige Ende Dezember in den wohlverdienten Ruhestand. „Die Jahre bei medeor gingen rasend schnell um“, blickt Mäder zurück.
Während seiner Zeit wurde die Abwicklung der Arbeit im Tönisvorster Medikamentenlager EDV-technisch stetig weiterentwickelt. „Bei Katatstrophen sind wir heute in der Lage wesentlich größere Mengen in kürzester Zeit zu versenden. Außerdem ist die Bestandsführung einfacher geworden“, so Mäder. 1998 wurde die Lagerfläche verdoppelt und vor fünf Jahren das Lager aufgrund des Klimawandels wärmeisoliert. „Das Lager muss immer gleichmäßig temperiert sein“, so Mäder, „die Temperaturen dürfen nicht über 22 Grad steigen.“

Jedes Jahr hat Günther Mäder 400 bis 450 Tonnen an Medikamenten und medizinischem Equipment bewegt, also insgesamt rund 10.000 Tonnen Hilfsgüter in 23 Jahren. Bernd Pastors, Vorstand der action medeor, wünscht Günther Mäder für seinen Ruhestand alles Gute. „Wir werden Sie sicherlich vermissen. Sie waren immer ein ruhiger Fels in der Brandung und behielten auch in hektischen Zeiten den Überblick.“
Die Übergabe an seinen Nachfolger ist bestens geregelt. Der 46jährige Michael Pautsch begleitet Mäder seit November und ist inzwischen mit den Besonderheiten, die die Versendung von Medikamenten in Entwicklungsländer als Hilfswerk mit sich bringt, bestens vertraut. „Es ist ein schönes Gefühl, wenn man nach 23 Jahren sagen kann, dass man auf der einen Seite ein gut bestelltes Haus zurücklässt, und auf der anderen Seite weiß, dass die Arbeit reibungslos weiterläuft.“
Medien
Pressefoto (JPEG)
Abgebildete Personen: von links: Bernd Pastors, Vorstand action medeor; Günther Mäder; Michael Pautsch
Quelle: action medeor / Kurt Lübke



