Eine Toilette ist nicht selbstverständlich

Am 19. November ist Welttoilettentag

Tönisvorst, 16. November 2011. Was hier selbstverständlich ist, ist in Entwicklungsländern nicht verbreitet: die saubere Toilette.

Schlechte oder sogar fehlende Sanitäreinrichtungen führen zu schlechter Hygiene und verursachen dadurch Krankheiten. 40 Prozent aller Menschen auf der Erde leidet unter den schlechten hygienischen Bedingungen und ist deshalb einem erhöhten Krankheitsrisiko ausgesetzt. Aus diesem Grund sterben fast 1,5 Millionen Kleinkinder jedes Jahr.

„Wir wissen, dass die Ursache gerade bei Durchfallerkrankungen die oft unzureichenden Toiletten und fehlendes sauberes Trinkwasser ist“, sagt Tina Hofmann von action medeor. „Deshalb ist ein ganz wichtiger Punkt in unseren Projekten die Trinkwasseraufbereitung und die Einrichtung von Sanitäranlagen.“ In Haiti zum Beispiel werden mit Unterstützung von medeor Trinkwasserfilteranlagen installiert, Latrinen gebaut und die Menschen in Gesundheits- und Hygienefrage aufgeklärt.

„Wir kennen in Deutschland solche Missstände nicht. Deshalb ist es wichtig darauf aufmerksam zu machen und die Zustände in Entwicklungsländern zu verbessern“, so Hofmann, „ dies ist auch ein Millenium-Entwicklungsziel.“ Bis zum Jahr 2015 soll der Anteil der Menschen ohne Zugang zu Trinkwasser und angemessenen Sanitäranlagen halbiert und die Kindersterblichkeit um zwei Drittel gesenkt werden.

Der Welttoilettentag wurde am 19. November 2001 erstmals von der Welttoilettenorganisation ausgerufen und wird seither von den Vereinten Nationen mitgetragen. action medeor startet eine außergewöhnliche Spendenaktion und fordert alle Interessierten auf, einen Klo-Obulus zu spenden. Es ist ganz einfach nachzumachen.

Hier finden Sie die Spendenaktion zum Welttoilettentag.

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