Gohomey in Benin ist eines der vielen Malariagebiete Afrikas. In der Gesundheitsstation vor Ort werden jährlich rund 14.000 Patienten medizinisch versorgt – davon 6.000 mit Malaria. Sechs von zehn Malariakranke sind Kinder und Jugendliche. Gerade bei jungen Patienten ist schnelle Hilfe überlebensnotwendig. Denn die Malariaerreger greifen die roten Blutkörperchen an und zerstören sie. Blutarmut bis hin zum Koma sind die Folgen. Eine Bluttransfusion kann in solchen Fällen die einzige Rettung bedeuten. Doch sichere Blutkonserven waren knapp in Gohemey – bis im Jahr 2009 mit Unterstützung von action medeor eine Blutbank aufgebaut wurde.
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In ruandischen Städten sind 7,3 Prozent der Bevölkerung mit dem HI-Virus infiziert. Auf dem Land leben 2,2 Prozent der Menschen mit dem tödlichen Virus. Damit ist HIV/Aids eines der größten Gesundheitsprobleme Ruandas. Viele Menschen wissen nicht genug über die Krankheit und die Infektionswege, um sich ausreichend davor zu schützen. So führen ungeschützter Geschlechtsverkehr und wechselnde Partner zu einer raschen Ausbreitung der Krankheit. Häufig bedeutet eine Erkrankung mit HIV/Aids gleichzeitig den Eintritt in die Armutsfalle, eine gesellschaftliche Ausgrenzung und der Verlust des sozialen Status.
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Bolivien hat eine der höchsten Tuberkulose-Raten in Lateinamerika. Im Projektgebiet von action medeor, dem Distrikt 8 von El Alto, war die Situation zu Beginn des Engagements des Hilfswerks besonders verheerend. Eine hohe Bevölkerungsdichte, schwierige klimatische Bedingungen und eine hohe Migrations- und Armutsrate führten zu einer starken Ausbreitung der Infektionskrankheit.
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Viele der abgelegenen Gemeinden in der Region Chimoré können nicht über den Landweg erreicht werden. Eine medizinische Grundversorgung der indigenen Bevölkerung fand deshalb lediglich alle zwei Monate statt. Nämlich dann, wenn ein Boot des staatlichen Gesundheitsdienstes zu einer lokalen Sprechstunde in die Gemeinden kam. Viele Kranke suchten daher Hilfe bei traditionellen Heilern, denen jedoch weder Medikamente noch medizinische Geräte zur Verfügung standen.
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Für eine gute Versorgung von Patienten ist gut ausgebildetes Pflegepersonal sehr wichtig. Das Krankenhaus von Twifo Praso in Ghana bildet jedes Jahr bis zu 275 Krankenschwestern und -pfleger aus. Doch die zwei bis dreijährige Ausbildung ist teuer, die Materialien häufig veraltet und nicht ausreichend. Durch die Unterstützung von action medeor konnte die Ausbildung des Pflegepersonals verbessert und somit eine gute Gesundheitsversorgung der Patienten gesichert werden.
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Indigenen Völkern in Ecuador fehlt es häufig an ausreichender medizinischer Grundversorgung. In vielen Gemeinden gibt es weder ausreichend ausgebildetes Personal noch Medikamente oder medizinische Geräte. Auch einfach zu behandelnde Krankheiten verbreiten sich daher schnell. action medeor wollte durch die Ausbildung von Gesundheitsbeauftragten und die Errichtung von Gesundheitsposten eine Basis-Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung ermöglichen – und hat es geschafft.
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Das Mangrovengebiet an der Pazifikküste Ecuadors biete seinen Bewohnern eine üppige Landschaft. Die meisten Menschen hier leben vom Fischfang. Doch ihre Lebensgrundlage ist gefährdet: Wasserverschmutzung und eine immer größer werdende industrielle Shrimps-Produktion droht, das empfindliche Gleichgewicht der Mangroven zu stören.
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Die Gemeinde Jocotán liegt im Osten von Guatemala an der Grenze zu Honduras. Die überwiegend indigene Bevölkerung der Chorti ist arm und kann sich Medikamente der westlichen Medizin oft nicht leisten. Dennoch besitzt die Region seinen ganz eigenen Reichtum: Heilpflanzen und das traditionelle Wissen, wie man daraus Heilmittel produziert. Es ist daher die traditionelle Medizin, die den Einwohnern mehr Gesundheit liefern kann. Gemeinsam mit seinem lokalen Partner MENACHOR will action medeor diesen Reichtum fördern und sichern.
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